Hier soll es nun entstehen ... nach langem Hin und Her werden wir ab dem 01. März 2017 im Norden Berlins ein Blockhaus bauen und möchten hier davon berichten.

 

 

 

 

Die Grundidee:

  • So klein und funktional wie möglich, alles einfach, wenig Technik, ökologisch sinnvoll und auf keinen Fall zu teuer ;)
  • Wohnküche, kleines Arbeitszimmer (welches im Alter eventuell als Schlafraum genutzt werden kann), kleines Duschbad und Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss
  • zwei große Kinderzimmer, ein kleines Schlafzimmer für die Bezahler der ganzen Geschichte und ein größeres Bad mit Wanne und Dusche
  • massive Wände aus Holz in Blockbohlen ... keine Folien, alles diffusionsoffen und natürlich
  • Dämmung mit Zellulose
  • durch die kompakte Grundfläche von 9,50 m mal 8,00 m sollte die versiegelte Fläche so gering wie möglich gehalten werden
  • Ein Grundofen in der Mitte des Hauses heizt das ganze Haus mit Holz ... keine Fußbodenheizung. Alles zu teuer, alles zu aufwenig. Warmwasser wird dezentral über Durchlauferhitzer oder einen kleinen Boiler bereit gestellt. Im Sommer Außendusche mit Wasser aus dem Schlauch ... (Die Kinder wissen davon noch nichts! ;))
  • Fenster aus Holz mit Verbundsicherheitsverglasung und zusätzlichen Beschlägen in RC2-Standard
  • Eine Gaube in Südrichtung ist die einzige Spielerei
  • Mit einer Wohnfläche von knapp 110 qm kein Tinyhouse, aber auch deutlich kleiner als der aktuelle Standard ... Wer soll das alles sauber halten, beheizen, bezahlen und später bewohnen, wenn die Kinder raus sind?

 

Ausflug in die Schweiz, in die Märkische Schweiz :)

Liebes Reisetagebuch,

 

irgendwie merke ich, dass mir das Schreiben gut tut und meine Seele entlastet.

 

Kennt ihr das?

 

Wir versuchen regelmäßig in einem Büchlein zu schreiben oder darüber zu reden, wofür wir dankbar sind.

 

 

 

 

Das befreit und gibt uns den Impuls noch mehr über positive Dinge nachzudenken.

 

Heute vor einer Woche sind wir aus unserem kleinen „Miniurlaub“ zurückgekommen.

 

Dank Empfehlung unserer Nachbarn haben wir es nun endlich geschafft, mal die Märkische Schweiz zu besuchen.

 

Etwa eine Stunde mit Auto von uns entfernt gibt es einen Ort namens Buckow in der Märkischen Schweiz. Von dort kann man wunderbar in die Wälder und um Seen wandern.

 

Sehr zu empfehlen, sehr entschleunigend und in der Woche ist auch sehr wenig los (das könnte natürlich jetzt anders sein).

 

Hier ein paar Impressionen.

 

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Reisetagebuch ... nur ohne Reise! ;)

16. März 2020

Liebes Reisetagebuch,

 

heute ist mein erster Tag in Elternzeit und ich sollte voller Vorfreude auf unsere anstehende Reise sein. Wir wollten mit unserem Camper durch Südeuropa fahren und im Moment im absolutes „Packstress“ sein. Stattdessen stehe ich in einer Art gelähmten Zustand vor meinem Schrank, mich überkommt ein panisches und trauriges Gefühl zugleich und ich sehe, wie mit einem Mal unsere seit 1,5 Jahren geplante Reise in weite Ferne rückt…….

 

Aber fange ich mal von vorne an.

Nachdem unsere Kinder im Jahr 2011 und 2013 das Licht der Welt erblickt haben, hat sich mein Arbeitsleben auch geändert. Ich arbeite in der Immobilienfinanzierung in einer Bank und nach dem ersten Kind bin ich schon nur noch Teilzeit wieder arbeiten gegangen. Nach meiner Elternzeit unseres zweiten Kindes arbeite ich nur knapp 17 Stunden an drei Tagen in der Woche.

Und auch wenn mir der Job Spaß macht, hab ich manchmal den Drang noch mehr Zeit in Familie zu verbringen und für unsere Kinder da zu sein. Sie sind einfach so schnell groß und selbstständig, dass ich jede freie Minute mit ihnen verbringen möchte.

Daher haben wir uns vor knapp 1,5 Jahren dazu entschieden, dass ich erneut für ein halbes Jahr Elternzeit beantrage, und zwar für die Zeit März bis September 2020. Ziel ist/ war es in dieser Zeit mit einem Camper durch Südeuropa zu reisen, um den Kindern und auch uns die Natur näher zu bringen  und tolle Erlebnisse in Familie zu schaffen.

 

In Deutschland hat man die Möglichkeit, mit Einverständnis seines Arbeitgebers, drei Jahre bis zum Achten Lebensjahr seines Kindes Elternzeit zu nehmen. Da unsere kleine Tochter erst im März 2021 acht Jahre alt wird, konnte ich daher diese erneut beantragen (bis dato habe ich pro Kind „erst 1,5 Jahre Elternzeit genommen). Und da ich einen sehr großen und netten Arbeitgeber habe, war es kein Problem dies umzusetzen. :)

 

Die zweite Herausforderung war dann unsere Schule zu fragen, ob es möglich sei, die Kinder (1. und 3. Klasse) für ein halbes Jahr aus der Schule zu nehmen.

 

Unsere Kinder gehen auf eine sehr familiäre kleine Montessori Schule und wir stehen in sehr gutem Kontakt mit den Pädagogen und der Schulleitung.

 

Wir baten um ein Gespräch mit der Schulleiterin. Etwas aufgeregt, aber ganz gut vorbereitet, gingen wir zu dem Gespräch und wurden nicht enttäuscht. Nachdem wir der Schulleitung erklärten, was wir vorhaben, war sie total begeistert und meinte, dass sie uns in jedem Fall unterstützen möchte.

 

Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen und wir waren voller Vorfreude und begannen unsere Reise gedanklich zu planen.

 

So wahnsinnig viel haben wir ehrlich gesagt vorab gar nicht geplant.

Wirklich losgelegt haben wir etwa im Dezember letzten Jahres. Da haben wir uns ein tolles Wohnmobil gekauft. Vielen Dank für die tolle Beratung, Betreuung und Unterstützung an Julia mit @culitnatour

 

Wichtig beim Kauf unseres Campers waren uns folgende Dinge:

 

-          -So klein wie möglich

 

-          -Ein großes Bett, indem wir möglicherweise zu Viert drin schlafen können und indem Marco auch genug Platz hat (Liegefläche 2 Meter)

 

 

-          -ein Kühlschrank und ein Klo

 

-         -Alles auf einer Ebene (kein Aufstelldach oder Ähnliches)

 

-          -Sollte mindestens 120 km/h schnell fahren

 

 

Wir haben uns für einen Fiat Ducato Columbus 640 E mit einem Westfalia Ausbau entschieden und die paar Mal, die wir bereits mit ihm, liebevoll „Bernl“ genannt, unterwegs waren, haben richtig gefetzt.

 

Das unser Camper nun bald besser ausgestattet ist, als unser Blockhaus, war nicht wirklich gewollt, aber wir haben uns auch nicht dagegen gewehrt. :)

Wir haben jetzt zusätzlich noch eine Fußbodenheizung (In einem Auto!!! Das müsst ihr Euch mal vorstellen!), Warmwasser, zwei Waschbecken und einen Fernseher…..

...dafür, dass wir anfangs mit Zelt verreisen wollten, ist unser Reisemobil nun fast ein Luxusmobil geworden. Mal sehen, wann wir es ausprobieren können ;)

 

 

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Wieder auf dem Holzweg ... und bald auf Europareise!

Unser Bullablockhaus aus diesem Sommer ...
Unser Bullablockhaus aus diesem Sommer ...

Lange war es sehr ruhig hier. Gespensterisch ruhig! Doch nun wollen wir der Seite hier wieder ein bisschen Leben einhauchen. Auf den sozialen Kanälen gab es ja immer wieder einmal ein Lebenszeichen von uns und auch unser Podcast lief gut an. Aber hier war Funkstille! Das änder sich nun. Beim Aktualsieren der Seite habe ich Euch den Podcast gleich mal rechts mit in die Spalte gepackt. Hört doch gern mal vorbei! Auf der Podcast-Unterseite findet Ihr die anderen Episoden.

 

Auch auf weiteren Ebenen des Lebens gibt es große Neuigkeiten. Neein, wir erwarten kein drittes Kind. Aber fast genauso schön: Ab März 2020 fahren wir noch einmal mit einem Wohnmobil für 6 Monaten durch Europa. Die Kinder beschulen wir unterwegs und so geht unsere Reise sehr wahrscheinlich über Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland und dann Skandinavien. Wenn alles so klappt wie gewünscht (wann ist das schon mal der Fall??), dann kaufen wir bald unser neues Zuhause auf Rädern. Wenn es soweit ist, gibt es hier bestimmt ein paar News dazu. Vorab schon mal: Das Auto passt wie Arsch auf Eimer zu uns und hat alles, was wir brauchen ... und sogar noch mehr.

 

Daher stehen die nächsten Wochen ganz im Zeichen der Reisevorbereitung. Aber die Vorfreude ist so groß, dass es hoffentlich nur in Eustress ausarten wird. :)

 

So, das war's für eine kleine Wasserstandsmeldung. Wir sortieren uns und unsere Gedanken in den nächsten Tagen ein bisschen und schauen dann, wo wir eventuell wieder etwas aktiver werden. Irgendwie fehlt uns die "Bühne Internet" schon ein wenig. :)

 

Liebe Grüße und bleibt schön gesund,

die Bullas

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Die ganze Welt soll im Holze wohnen ...

Durch die einschalige Bauweise spürt man förmlich die Wucht des Hauses!
Durch die einschalige Bauweise spürt man förmlich die Wucht des Hauses!

Die Vision steht: Wir wollen das nachhaltige Bauen mit Holz und das Leben mit der Natur weiter vorantreiben. In den letzten Monaten haben zwei weitere Bauherrenfamilien ihre Traumhäuser aufgebaut. Wie auf wohl allen Baustellen der Welt wurde geackert, gelacht und es ist viel Schweiß geflossen ... aber bestimmt auch Tränen. Jeder der selbst mal gebaut hat, kennt den Gefühlslebenszyklus während der Bauphase. Das ist ganz normal und am Ende ja auch schön ... auch wenn man das erst im Nachhinein und mit ein bisschen Abstand einsieht. ;) (Psst und unter uns: Auch bei mir sind in diesem Jahr beim Bauen ein, zwei Tränen der Erschöpfung aufs Holz getropft ;))

 

Der sehr schöne Eckbungalow bietet viel Platz und durch die hohen Decken enormes Raumgefühl
Der sehr schöne Eckbungalow bietet viel Platz und durch die hohen Decken enormes Raumgefühl

Hier seht Ihr die Häuser von zwei super netten Familien, die Ihren Traum vom Blockhaus verwirklicht haben. Einmal ein sehr schöner Bungalow mit hohen Decken, viel Platz und einer Doppelbohlenwand. Das Holz darf außen unbehandelt Patina bilden und sich über die nächsten Jahre fablich anpassen. Da bin ich schon sehr gespannt. Natur pur und ein tolles Haus!

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Jaaaaa, sie leben noch, sie leben noch, sie leben noch ...

Hier seht Ihr die fast fertige Küche ... hinten in die Ecke kommt noch ein Wildholzregal, ansonsten bleibt alles so einfach, wie es zu sehen ist.
Hier seht Ihr die fast fertige Küche ... hinten in die Ecke kommt noch ein Wildholzregal, ansonsten bleibt alles so einfach, wie es zu sehen ist.

jaaaa, sie leben noch, sie leben noch ... (und sterben auch irgendwann ... aber das ist ein anderes Thema!) Lang lang ist es her, dass wir uns über diesen Kanal hier zu Wort gemeldet haben. Viel ist passiert, eine Menge nicht (wie z.B. die Scheuerleisten. Wohl der Klassiker unter den Bauverschiebungen). Aber eines können wir so frei nach Schnauze sagen: Wir fühlen uns pudelwohl im Haus, im Garten und in der Nachbarschaft.

Mein Freund Nils von 'badabaum' baut fleißig das Wildholzgeländer mit einem Galeriebaum ein.
Mein Freund Nils von 'badabaum' baut fleißig das Wildholzgeländer mit einem Galeriebaum ein.

Wo fange ich am besten an? Sinnvoller Weise mache ich dort weiter, wo ich aufgehört habe. Aber dafür gibt es zu viele Neuigkeiten ... lassen wir doch einfach die Bilder sprechen und die Worte in den Hintergrund rücken. Poetisch!

Kurzum: Wir sind mit allem durch, was uns aufs Erste lebenswichtig erschien. Naja, außer die Innentüren vielleicht. Die fehlen noch. Aber da wir auch selbst bei großen Geschäften die Politik der offenen Tür vertreten, ist das alles kein Problem. ;)

(Der Besuch muss sich immer ein bisschen anpassen und verschiebt aber dadurch die ganz großen Dinge (meist) auf zu Hause. Es hat alles seine Vorteile.)

Eines meiner großen Wunschträume möchte ich noch erwähnen: Das Wildholzgeländer und der Baum oben im Luftraum! Danke an Nils von Badabaum ... Ein Stück Wald im Holzhaus. Nen Traum!

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