Kleines Fazit zu den letzten beiden Woche in „Quarantäne“

Liebes Reisetagebuch,

 

ich hoffe, du machst Deinem Namen irgendwann doch noch alle Ehre und wir können die Welt bereisen, zumindest erst einmal Südeuropa :).

 

 

Bereits seit fast zwei Wochen haben wir als Familie unser Grundstück nicht mehr verlassen. Ok, ich war zwischendurch einkaufen und einmal in der Schule, um mir Unterlagen abzuholen, aber das war es dann auch schon.

 

Und erschreckenderweise oder auch glücklicherweise geht’s uns damit richtig gut.

 

Die Kinder haben noch nicht mit einer Silbe danach gefragt, weiter als 500 Meter vom Haus entfernt sein zu dürfen und Marco macht bisher auch keine großen Anstalten viel von uns entfernt sein zu wollen J.

 

 

 

Wir haben relativ schnell unseren Tagesablauf strukturiert bekommen und uns Routinen geschaffen.

 

 

 

Ok, wir haben natürlich wahnsinnig Glück mit dem Wetter, aber ich denke auch bei schlechtem Wetter geht es uns hier schon richtig gut (wahrscheinlich viel besser als manch anderer in der Stadt oder unter anderen Gegebenheiten).

 

Wir haben einen großen Garten, ein tolles Haus und viel Zeit uns mit den Kindern zu beschäftigen.

 

Ob wir in Spanien zusammen am Strand liegen oder hier auf der Terrasse im Garten sitzen, ist doch egal, Hauptsache wir sind zusammen und gesund. (Nagut, Strand wäre auch coooool J).

 

Also bisher klappt alles sehr gut, aber wir können ja noch einmal in zwei Wochen reden. ;)

 

 

 

Was mir hilft, damit ich entspannt bleibe:

 

-          Routinen schaffen

 

-          Täglich Sport treiben bzw. tägliche Bewegung

 

-          Dazu lecker zu essen ;)

 

-          Gedanken aufschreiben

 

-          Einmal am Tag aktiv allein mit mir sein

 

-          Nicht zu viel Nachrichten hören

 

-          Den Fokus auf positive Dinge legen

 

-          Etwas am Tag zu (er)schaffen, sei es etwas zu Basteln, Fahrrad zu fahren, zu nähen, zu malen,..

 

 

 

Aber trotz den tollen Gegebenheiten in dieser sehr schwierigen Zeit habe auch ich zwischendurch mal Ängste, frage mich, was wir daraus lernen, wann es wieder aufwärts geht und ob wir doch noch unsere Reise beginnen können.

 

Ich träume sehr viel in der Nacht (nicht immer schöne Dinge), mecker auch ab und zu mal mit den Kindern oder bin genervt, wenn sie mein Mittag nicht essen wollen….. Aber ich hoffe, das gehört dazu.

 

 

 

Aber eins ist sicher, auch wenn wir nicht verreisen werden, ist es für uns als Familie dennoch eine wichtige Lebensreise, die uns mit Sicherheit in irgendeiner Weise vorantreibt.

 

 

 

Bis bald

 

Jule

 

 

 

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Ausflug in die Schweiz, in die Märkische Schweiz :)

Liebes Reisetagebuch,

 

irgendwie merke ich, dass mir das Schreiben gut tut und meine Seele entlastet.

 

Kennt ihr das?

 

Wir versuchen regelmäßig in einem Büchlein zu schreiben oder darüber zu reden, wofür wir dankbar sind.

 

 

 

 

Das befreit und gibt uns den Impuls noch mehr über positive Dinge nachzudenken.

 

Heute vor einer Woche sind wir aus unserem kleinen „Miniurlaub“ zurückgekommen.

 

Dank Empfehlung unserer Nachbarn haben wir es nun endlich geschafft, mal die Märkische Schweiz zu besuchen.

 

Etwa eine Stunde mit Auto von uns entfernt gibt es einen Ort namens Buckow in der Märkischen Schweiz. Von dort kann man wunderbar in die Wälder und um Seen wandern.

 

Sehr zu empfehlen, sehr entschleunigend und in der Woche ist auch sehr wenig los (das könnte natürlich jetzt anders sein).

 

Hier ein paar Impressionen.

 

Wir haben eine Nacht in unserem Bus direkt am Klobichsee (20 Minuten von Buckow entfernt) übernachtet. Wir waren komplett allein und es war wunderschön.

 

 

 

Seitdem wir wieder zu Hause sind, genießen wir die Zeit im Haus, im Garten, im Haus und im Garten….

 

Marco hat in dieser Zeit unsere Beete komplett auf Vordermann gebracht und fängt jetzt an, diverses Gemüse vorzuziehen. Er ist wieder im absoluten Selbstversorgermodus.

 

Vormittags bestreiten wir den Tag mit diversen Schulaufgaben, was den Kindern überraschenderweise noch viel Freude bereitet. Mal sehen, wie lange die Euphorie anhält.

 

Wir haben täglich Zeit für Sport. Neben Übungen mit dem körpereigenem Gewicht gehen wir noch laufen. Sport befreit und macht den Kopf frei.

 

 

 

Außerdem haben wir eine wundervolle Nachbarschaft und wir merken, dass der Zusammenhalt hier sehr groß ist. Eine Nachbarin hatte die tolle Idee, sich zum Singen zu treffen. Wir standen also Sonntagabend um 18 Uhr auf der Straße, jeder vor seinem Grundstück, und haben drei Lieder gemeinsam gesungen. Das hat mich sehr berührt und gezeigt, auch wenn wir derzeit nicht zusammen sein können, sind wir trotzdem zusammen.  

 

Das nächste Mal gibt es dann eine Sporteinheit. :)

 

Alles Liebe

 

Jule

 

 

 

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Reisetagebuch ... nur ohne Reise! ;)

16. März 2020

Liebes Reisetagebuch,

 

heute ist mein erster Tag in Elternzeit und ich sollte voller Vorfreude auf unsere anstehende Reise sein. Wir wollten mit unserem Camper durch Südeuropa fahren und im Moment im absolutes „Packstress“ sein. Stattdessen stehe ich in einer Art gelähmten Zustand vor meinem Schrank, mich überkommt ein panisches und trauriges Gefühl zugleich und ich sehe, wie mit einem Mal unsere seit 1,5 Jahren geplante Reise in weite Ferne rückt…….

 

Aber fange ich mal von vorne an.

Nachdem unsere Kinder im Jahr 2011 und 2013 das Licht der Welt erblickt haben, hat sich mein Arbeitsleben auch geändert. Ich arbeite in der Immobilienfinanzierung in einer Bank und nach dem ersten Kind bin ich schon nur noch Teilzeit wieder arbeiten gegangen. Nach meiner Elternzeit unseres zweiten Kindes arbeite ich nur knapp 17 Stunden an drei Tagen in der Woche.

Und auch wenn mir der Job Spaß macht, hab ich manchmal den Drang noch mehr Zeit in Familie zu verbringen und für unsere Kinder da zu sein. Sie sind einfach so schnell groß und selbstständig, dass ich jede freie Minute mit ihnen verbringen möchte.

Daher haben wir uns vor knapp 1,5 Jahren dazu entschieden, dass ich erneut für ein halbes Jahr Elternzeit beantrage, und zwar für die Zeit März bis September 2020. Ziel ist/ war es in dieser Zeit mit einem Camper durch Südeuropa zu reisen, um den Kindern und auch uns die Natur näher zu bringen  und tolle Erlebnisse in Familie zu schaffen.

 

In Deutschland hat man die Möglichkeit, mit Einverständnis seines Arbeitgebers, drei Jahre bis zum Achten Lebensjahr seines Kindes Elternzeit zu nehmen. Da unsere kleine Tochter erst im März 2021 acht Jahre alt wird, konnte ich daher diese erneut beantragen (bis dato habe ich pro Kind „erst 1,5 Jahre Elternzeit genommen). Und da ich einen sehr großen und netten Arbeitgeber habe, war es kein Problem dies umzusetzen. :)

 

Die zweite Herausforderung war dann unsere Schule zu fragen, ob es möglich sei, die Kinder (1. und 3. Klasse) für ein halbes Jahr aus der Schule zu nehmen.

 

Unsere Kinder gehen auf eine sehr familiäre kleine Montessori Schule und wir stehen in sehr gutem Kontakt mit den Pädagogen und der Schulleitung.

 

Wir baten um ein Gespräch mit der Schulleiterin. Etwas aufgeregt, aber ganz gut vorbereitet, gingen wir zu dem Gespräch und wurden nicht enttäuscht. Nachdem wir der Schulleitung erklärten, was wir vorhaben, war sie total begeistert und meinte, dass sie uns in jedem Fall unterstützen möchte.

 

Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen und wir waren voller Vorfreude und begannen unsere Reise gedanklich zu planen.

 

So wahnsinnig viel haben wir ehrlich gesagt vorab gar nicht geplant.

Wirklich losgelegt haben wir etwa im Dezember letzten Jahres. Da haben wir uns ein tolles Wohnmobil gekauft. Vielen Dank für die tolle Beratung, Betreuung und Unterstützung an Julia mit @culitnatour

 

Wichtig beim Kauf unseres Campers waren uns folgende Dinge:

 

-          -So klein wie möglich

 

-          -Ein großes Bett, indem wir möglicherweise zu Viert drin schlafen können und indem Marco auch genug Platz hat (Liegefläche 2 Meter)

 

 

-          -ein Kühlschrank und ein Klo

 

-         -Alles auf einer Ebene (kein Aufstelldach oder Ähnliches)

 

-          -Sollte mindestens 120 km/h schnell fahren

 

 

Wir haben uns für einen Fiat Ducato Columbus 640 E mit einem Westfalia Ausbau entschieden und die paar Mal, die wir bereits mit ihm, liebevoll „Bernl“ genannt, unterwegs waren, haben richtig gefetzt.

 

Das unser Camper nun bald besser ausgestattet ist, als unser Blockhaus, war nicht wirklich gewollt, aber wir haben uns auch nicht dagegen gewehrt. :)

Wir haben jetzt zusätzlich noch eine Fußbodenheizung (In einem Auto!!! Das müsst ihr Euch mal vorstellen!), Warmwasser, zwei Waschbecken und einen Fernseher…..

...dafür, dass wir anfangs mit Zelt verreisen wollten, ist unser Reisemobil nun fast ein Luxusmobil geworden. Mal sehen, wann wir es ausprobieren können ;)

 

 

Weitere Dinge, die wir vor der Reise erledigen wollten waren:

 

Checkliste vor der Reise:

 

-          -Check up diverser Ärzte (Zahnarzt, Gyn, Kinderarzt)

 

-          -Großes Blutbild für alle Familienmitglieder (da wir uns zu 95% vegan ernähren, checken wir das regelmäßig)

 

-          -Hausschlüsseln vervielfältigen und verteilen ;)

 

-         - Schränke aussortieren

 

-         - Kinderspielzeug verschenken

 

-         - Vorratskammer aufbrauchen

 

-         - Kleiderschutzsäcke besorgen und Kleidung, -Bettwäsche und ähnliches vor Motten schützen

 

-         - Zusätzlich noch Auslandskrankenversicherung abschließen

 

-         - Haus vor Wespennestern schützen

 

-         - Friedenstaube und andere schöne Aufkleber für das Auto besorgen

 

-          -Impfausweis kontrollieren

 

-          -Verfügungsvollmacht, Testament und andere Dinge prüfen

 

-          -Diverse Reiseführer gekauft

 

-          -Grob die Route geplant

 

-         - Permakulturhöfe raussuchen, die wir gern besuchen möchten

 

-          ….

 

 

Von meinen Eltern habe ich ein tolles Buch geschenkt bekommen, welches ich mit unseren Reiseerinnerungen, aber auch mit Wunschzielen befüllen wollte.

 

 

Jeder von uns durfte/ sollte sich Gedanken machen, was er in der Zeit sehen, erleben, erreichen oder entdecken möchte.

 

 

 

 

 

 

Einige Ideen sind:

 

-         - Die Pyrenäen sehen

 

-          -Ein Stück vom Jakobsweg laufen

 

-          -Andalusien mit all ihren Facetten entdecken

 

-          -Dune de Pilates besichtigen

 

-          -Permakulturhöfe besuchen

 

-          -Tierauffangstationen besuchen

 

-          -Mit Einheimischen in Kontakt kommen

 

-          -Nationalparks besuchen

 

-          -Im Wald schlafen

 

-          -Unter freiem Himmel schlafen

 

-          …..

 

 

 

Da wir uns vor etwa 5 Jahren bewusst für eine pflanzlich basierte Ernährung entschieden haben, ist es mir auch sehr wichtig, was jeden Tag so auf den Tisch kommt.

 

Ich bin super gern in der Küche und probiere mich da auch gern mal aus.

 

Um nicht dutzend Kochbücher mitzunehmen, habe ich mir aus all unseren Kochbuchsammlungen die Lieblingsrezepte aller Familienmitglieder rausgeschrieben. Da kam schon einiges zusammen, aber es soll ja auch keine Langeweile aufkommen, zumindest nicht beim Essen.

 

 

Soweit war nun alles vorbereitet, zum großen Teil gepackt und eingekauft. Wir haben uns in den letzten Wochen noch intensiv mit unseren Freunden getroffen, die wir dann ja einige Zeit nicht mehr sehen.

 

Außerdem wollten wir noch ein kleines Nachbarschaftsfest veranstalten, um uns zu verabschieden und auch alle Aufgaben, die unser Haus betreffen, gut zu verteilen ;)

 

Späßchen……das Haus sollte während unserer Abwesenheit an meine Cousine und ihre Familie gehen, die sich sehr liebevoll darum kümmern wollte.

 

 

Zwei Tassen: Geschenk einer Freundin

 

"Weltenbummler (ohne die Welt zu bemummeln)." Welch Ironie.

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Route:

 

 

Im Detail war die Route nicht geplant, wir wollten uns treiben lassen. Ziel war es recht schnell ins Warme zu kommen Richtung Südspanien, ANDALUSIEN :).

 

Auf dem Plan stehen/ standen Frankreich, Spanien und Portugal.

 

 

 

Wie auch immer…..

 

Am Mittwoch, den 11. März war mein vorerst letzter Arbeitstag und wir voller Vorfreude.

 

Zu diesem Zeitpunkt kristallisierte sich jedoch bereits die Krise um den Corona-Virus weiter aus. Tag für Tag wurden neue Zahlen zu infizierten Personen veröffentlicht, immer mehr Länder waren betroffen, immer mehr infizierten sich, ein Ende ist nicht in Sicht.

 

 

Wir packten dennoch weiter und versuchten positiv zu bleiben……

 

Die ersten Länder machten nun ihre Grenzen zu und damit schwand meine Hoffnung, noch rechtzeitig nach Südspanien zu kommen, immer mehr.

 

Kurz hatte ich überlegt, Hals über Kopf sofort am 12. Oder 13.März loszufahren, um noch rechtzeitig über die Grenzen zu kommen.

 

Im Nachgang bin ich froh, dass wir das nicht getan haben.

 

Meine Stimmung von Vorfreude veränderte sich in einer Mischung aus Traurigkeit, Hilflosigkeit, Wut und Angst.

 

 

 

Dann holten wir Plan B heraus, vorerst den Süden von Deutschland zu bereisen und zu erkunden. Dieser Plan hielt sich jedoch nur für ein, zwei Tage im Raum, denn dann stand fest, dass ganz Bayern u.a. Bundesländer zum Teil Ausgangsperren verhängten. Die Schulen wurden geschlossen, Restaurants dürfen nur noch außer Haus liefern und außer Supermärkte und Baumärkte bleibt alles geschlossen….unser komplettes Leben wurde von einem auf den anderen Tag komplett eingeschränkt. Aber das erlebt ihr ja jetzt selbst…..

 

 

 

Für mich ist eine kleine Reisewelt zusammengebrochen, meine kleinen „Reiseblasen“ zerplatzten mit einem Mal und ich war kurzfristig doch sehr traurig.

 

Für mich sollte diese Reise nicht einfach nur eine Reise darstellen, sie sollte auch ein bisschen eine Reise zu mir selbst sein……

 

 

 

Doch auch Dank meiner Familie, meinen tollen Ehemann, unseren süßen Kindern und dem tollen Wetter konnte ich mich recht schnell aus meinem Tief holen.

 

Und wenn wir mal ganz objektiv auf diese Situation schauen, geht’s uns richtig gut, denn …

 

 

 

…wir sind gesund und bleiben es auch hoffentlich.

 

…wir haben genug zu essen und zu trinken

 

…wir haben Klopapier ;)

 

…wir haben ein tolles Haus und einen Garten

 

…unsere Kinder sind super entspannt und waren nicht mit einer Silbe traurig, nun doch vorerst nicht zu verreisen. Sie machen es uns unglaublich einfach und sind so zufrieden mit sich selbst.

 

…wir haben auf einmal richtig viel Zeit :).

 

…ich kann dieses Reisetagebuch schreiben ohne zu verreisen ;).

 

…wir lernen wunderschöne Ecken in unserem unmittelbaren Umfeld kennen.

 

…wir jammern auf hohem Niveau.

 

…wir können ungeahnte Potentiale in uns nutzen.

 

…wir sollten die Chance der Entschleunigung nutzen, um uns mit uns selbst zu beschäftigen.

 

…Marco kann wieder gärtnern und uns selbstversorgen ;).

 

…wir können homeschooling ausprobieren und finden es cooooool :).

 

…wir können jeden Tag Sport treiben und uns um unseren Körper kümmern.

 

Und so weiter und so weiter :)

 

 

 

Auch wenn mich manchmal noch ein Gefühl der Traurigkeit, Ungewissheit und Angst überkommt, versuche ich mir vor Augen zu halten, dass es uns gut geht und wir auch diese herausfordernde Phase hoffentlich unversehrt überstehen werden.

 

 

 

Passt alle gut auf euch auf, bleibt gesund, achtet auf Euch und Euer Umfeld.

 

 

 

Eure Jule

 

 

 

Wieder auf dem Holzweg ... und bald auf Europareise!

Unser Bullablockhaus aus diesem Sommer ...
Unser Bullablockhaus aus diesem Sommer ...

Lange war es sehr ruhig hier. Gespensterisch ruhig! Doch nun wollen wir der Seite hier wieder ein bisschen Leben einhauchen. Auf den sozialen Kanälen gab es ja immer wieder einmal ein Lebenszeichen von uns und auch unser Podcast lief gut an. Aber hier war Funkstille! Das änder sich nun. Beim Aktualsieren der Seite habe ich Euch den Podcast gleich mal rechts mit in die Spalte gepackt. Hört doch gern mal vorbei! Auf der Podcast-Unterseite findet Ihr die anderen Episoden.

 

Auch auf weiteren Ebenen des Lebens gibt es große Neuigkeiten. Neein, wir erwarten kein drittes Kind. Aber fast genauso schön: Ab März 2020 fahren wir noch einmal mit einem Wohnmobil für 6 Monaten durch Europa. Die Kinder beschulen wir unterwegs und so geht unsere Reise sehr wahrscheinlich über Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland und dann Skandinavien. Wenn alles so klappt wie gewünscht (wann ist das schon mal der Fall??), dann kaufen wir bald unser neues Zuhause auf Rädern. Wenn es soweit ist, gibt es hier bestimmt ein paar News dazu. Vorab schon mal: Das Auto passt wie Arsch auf Eimer zu uns und hat alles, was wir brauchen ... und sogar noch mehr.

 

Daher stehen die nächsten Wochen ganz im Zeichen der Reisevorbereitung. Aber die Vorfreude ist so groß, dass es hoffentlich nur in Eustress ausarten wird. :)

 

So, das war's für eine kleine Wasserstandsmeldung. Wir sortieren uns und unsere Gedanken in den nächsten Tagen ein bisschen und schauen dann, wo wir eventuell wieder etwas aktiver werden. Irgendwie fehlt uns die "Bühne Internet" schon ein wenig. :)

 

Liebe Grüße und bleibt schön gesund,

die Bullas

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Die ganze Welt soll im Holze wohnen ...

Durch die einschalige Bauweise spürt man förmlich die Wucht des Hauses!
Durch die einschalige Bauweise spürt man förmlich die Wucht des Hauses!

Die Vision steht: Wir wollen das nachhaltige Bauen mit Holz und das Leben mit der Natur weiter vorantreiben. In den letzten Monaten haben zwei weitere Bauherrenfamilien ihre Traumhäuser aufgebaut. Wie auf wohl allen Baustellen der Welt wurde geackert, gelacht und es ist viel Schweiß geflossen ... aber bestimmt auch Tränen. Jeder der selbst mal gebaut hat, kennt den Gefühlslebenszyklus während der Bauphase. Das ist ganz normal und am Ende ja auch schön ... auch wenn man das erst im Nachhinein und mit ein bisschen Abstand einsieht. ;) (Psst und unter uns: Auch bei mir sind in diesem Jahr beim Bauen ein, zwei Tränen der Erschöpfung aufs Holz getropft ;))

 

Der sehr schöne Eckbungalow bietet viel Platz und durch die hohen Decken enormes Raumgefühl
Der sehr schöne Eckbungalow bietet viel Platz und durch die hohen Decken enormes Raumgefühl

Hier seht Ihr die Häuser von zwei super netten Familien, die Ihren Traum vom Blockhaus verwirklicht haben. Einmal ein sehr schöner Bungalow mit hohen Decken, viel Platz und einer Doppelbohlenwand. Das Holz darf außen unbehandelt Patina bilden und sich über die nächsten Jahre fablich anpassen. Da bin ich schon sehr gespannt. Natur pur und ein tolles Haus!

Rot-Weiß ... mit der Farbkombi strahlt das Haus durch die ganze Straße
Rot-Weiß ... mit der Farbkombi strahlt das Haus durch die ganze Straße

Das zweite Haus in diesem Jahr wurde einschalig gebaut. D.h., die Außenwände sind aus purem Holz und 27,5 cm dick. Das Aufbauen war was ganz besonderes und auch hier haben die Familie und die Freunde ordentlich mit angepackt. Die Bauherren waren an allen Tagen mit auf der Baustelle und haben sogar den Keller alleine gestellt. RESPEKT!

Das Schwedenrot (für die Finnen eher Finnenrot ... mit den Schweden haben es die Finnen ja nicht ganz so! ;)) passt super zum Haus und Anfang nächsten Jahres wird hier eingezogen. WOW!

Zurzeit bearbeiten wir weitere Planungen mit den Bauherren und im Februar 2018 geht es mit der nächsten Baustelle weiter. Wenn Ihr Fragen zum Blockhausbau oder dem Bauen mit Holz habt, meldet Euch gern oder kommt mal bei uns vorbei. Bleibt schön gesund und habt eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Eurer Liebsten! Ich heize jetzt erst mal den Grundofen an ... YEAHHHH

Jaaaaa, sie leben noch, sie leben noch, sie leben noch ...

Hier seht Ihr die fast fertige Küche ... hinten in die Ecke kommt noch ein Wildholzregal, ansonsten bleibt alles so einfach, wie es zu sehen ist.
Hier seht Ihr die fast fertige Küche ... hinten in die Ecke kommt noch ein Wildholzregal, ansonsten bleibt alles so einfach, wie es zu sehen ist.

jaaaa, sie leben noch, sie leben noch ... (und sterben auch irgendwann ... aber das ist ein anderes Thema!) Lang lang ist es her, dass wir uns über diesen Kanal hier zu Wort gemeldet haben. Viel ist passiert, eine Menge nicht (wie z.B. die Scheuerleisten. Wohl der Klassiker unter den Bauverschiebungen). Aber eines können wir so frei nach Schnauze sagen: Wir fühlen uns pudelwohl im Haus, im Garten und in der Nachbarschaft.

Mein Freund Nils von 'badabaum' baut fleißig das Wildholzgeländer mit einem Galeriebaum ein.
Mein Freund Nils von 'badabaum' baut fleißig das Wildholzgeländer mit einem Galeriebaum ein.

Wo fange ich am besten an? Sinnvoller Weise mache ich dort weiter, wo ich aufgehört habe. Aber dafür gibt es zu viele Neuigkeiten ... lassen wir doch einfach die Bilder sprechen und die Worte in den Hintergrund rücken. Poetisch!

Kurzum: Wir sind mit allem durch, was uns aufs Erste lebenswichtig erschien. Naja, außer die Innentüren vielleicht. Die fehlen noch. Aber da wir auch selbst bei großen Geschäften die Politik der offenen Tür vertreten, ist das alles kein Problem. ;)

(Der Besuch muss sich immer ein bisschen anpassen und verschiebt aber dadurch die ganz großen Dinge (meist) auf zu Hause. Es hat alles seine Vorteile.)

Eines meiner großen Wunschträume möchte ich noch erwähnen: Das Wildholzgeländer und der Baum oben im Luftraum! Danke an Nils von Badabaum ... Ein Stück Wald im Holzhaus. Nen Traum!

Toni bei seiner Lieblingsarbeit: Fensterputzen! DANKE
Toni bei seiner Lieblingsarbeit: Fensterputzen! DANKE

Kurz vor dem Einzug gab es auch ein schönes Einweihungsgeschenk unserer alten Nachbarn: Einmal alle Fensterputzen! Hört sich für den normalen Bürger nervig an, doch Toni von HaGaHoMa macht das sogar Spaß. Watt für nen verrückter Typ. Profi halt!

Ansonsten haben wir in den letzten Wochen so unsere Erfahrungen als Blockhausbewohner gesammelt, wie man z.B. auch den Grundoffen heizt. Dieses besagte Monster ist zwar groß, aber auch sehr sensibel. Also genau wie ich! ;) Doch dazu werde ich demnächst noch einmal separat berichten ... also nicht von mir, sondern vom Ofen. ;)

Bevor ich nun aber wirklich aufhöre, noch ein kleiner Werbeblock(haus) in eigener Sache. Via Facebook, Instagramm und Co. habe ich es ja schon geschrieben, aber es soll ja auch den ein oder anderen Leser hier geben, der dort nicht aktiv ist: Vaddi hat das Bauen mit Holz so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt das schöne Gefühl des naturnahen Wohnens auch anderen ermöglichen möchte. Da bin ich nen Kumpel! Also führt mich zum Schotter und kauft ohne Ende bei mir ein. Wer zwei Häuser kauft, bekommt nen Eis! ;)

Ganz im Ernst: Wenn Ihr also selbst Interesse an dieser Bauweise habt oder jemanden kennt, meldet Euch gern bei mir. Ich berate Euch aus vollem, hölzernem Herz und teile mit Euch gern unsere Erfahrungen bei der Idee, Planung und Umsetzung des Blockhauses.

 

So, Ihr Holzwürmer. Das war's für heute. Ich gelobe hiermit hoch und heilig, dass ich hier wieder öfter von mir hören lasse. Hier und da passieren ja Dinge zwischen Himmel und Erden, die ich Euch erzählen will. Einmal Rampensau, immer Rampensau! Grüüüüße

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Urlaub vor dem Umzug ... die Eier muss man erst einmal haben

Na, wer erkennt nach der langen Zeit den Unterschied? Nein, es ist nicht der Grundofen ...
Na, wer erkennt nach der langen Zeit den Unterschied? Nein, es ist nicht der Grundofen ...

Wann merkt man, dass der finale Umzugstag bald vor der Tür steht? Man sitzt beim Blogschreiben an einem komplett geräumten Schreibtisch und ist froh, dass noch ein Stuhl da ist ... Mensch, gefühlt eine halbe Ewigkeit habt Ihr über diesen Kanal hier nichts mehr von uns gehört. Nein, wir wollten Euch nicht frei nach dem Motto: "Mach Dich rar und werd' zum Star" auf die Folter spannen.

Hier mal der Blick von der anderen Seite. Die Fliesen waren schon ein kleines Experiment. Live und in Farbe gefallen sie uns aber nun sogar noch besser als im Fliesenstudio. :)
Hier mal der Blick von der anderen Seite. Die Fliesen waren schon ein kleines Experiment. Live und in Farbe gefallen sie uns aber nun sogar noch besser als im Fliesenstudio. :)

Die Antwort ist ganz einfach: Wir haben die Frechheit besessen und sind erst übers lange Wochenende in den Spreewald gefahren, um dann für 9 Tage nach Usedom zu düsen. Bescheuert, wa? Aber es hat uns sehr gut getan und es war eine herrliche Zeit. Das Haus hat es auch verkraftet und Dank der verlässlichen Handwerker ist sogar trotzdem was passiert.

Das Bad ist so gut wie benutzbar ... Badewanne drin, Handwaschbecken dran und Dusche fast komplett. Alles größer als gedacht. Schön.
Das Bad ist so gut wie benutzbar ... Badewanne drin, Handwaschbecken dran und Dusche fast komplett. Alles größer als gedacht. Schön.

So ganz ohne Baustelle habe ich es aber auch nicht ausgehalten, weshalb ich zwischendurch mal 3 Tage in Berlin war. Doppelt schön: Ich konnte ein bisschen was am Haus erledigen und hatte mal meine Ruhe von den drei Mumus. ;)

Langsam wird es auch echt ernst. Die meisten Sachen sind schon im Haus, so dass wir hier zu Hause nur noch sehr sporadisch leben. Minimalismus at its best! Eigentlich wollten wir Dienstag final umziehen, doch haben sich zum Ende der Bauphase hier und da noch zwei, drei Herausforderungen entwickelt, die so nicht geplant waren. Aber wann sind sie das schon mal. Kurzum: Die Höhe der von uns abgeholten Küchenmöbel passt nicht ganz zu unseren Fensterbrettern. Alles irgendwie zu lösen, doch braucht das halt Zeit, was wiederum Geld bedeutet... beides ist nach den letzten knapp 4 Monaten mehr als  knapp.

Baustellenfail: Das Elektrokabel kam beim Grobaufstellen der Küche leider etwas zu weit vorne heraus. Also musste ich noch einmal zwei Fliesen rauskloppen und den Unterbau aufschlitzen. Gibt schlimmeres! ;)
Baustellenfail: Das Elektrokabel kam beim Grobaufstellen der Küche leider etwas zu weit vorne heraus. Also musste ich noch einmal zwei Fliesen rauskloppen und den Unterbau aufschlitzen. Gibt schlimmeres! ;)

Aber watt soll's! Das ist nun mal das Spiel auf der Baustelle. Es geht die Sonne auf, ein Problem wird angeleuchtet, es wird eine Lösung gesucht, dann gefunden, dann geht die Sonne unter ... am nächsten Tag beginnt das gleiche von vorne ... usw. usf. Auf den letzten Metern lassen wir uns nun auch nicht mehr unter kriegen und lachen jedes Problemchen schallend (aber respektvoll) ins Gesicht. ;) Die nächsten Tage werden sowieso sehr wichtig. Die Fliesenarbeiten werden beendet, das Treppengeländer kommt ran und auch die Sache mit der Küche wird gelöst. Komme, was wolle! Ja und dann wandert auch mein Schreibtisch hier weg und Ihr hört dann vermutlich von mir, wenn ich ziemlich viel Holz vor und in der Hütte habe. Eine schöne Woche für Euch und liebe Grüße, die Bullas

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Produktives Warten auf die Fliesen ... Spontanumzug

Und auch ein weiteres Zaunelement konnte ich anfangen ... Eigentlich solltes es ein echter Ranger-Zaun werden, doch sind meine unbesäumten Bretter zu kurz. Thema: Sport und Bewegung. Hat noch jemand einen alten Basketballkorb oder Ball?
Und auch ein weiteres Zaunelement konnte ich anfangen ... Eigentlich solltes es ein echter Ranger-Zaun werden, doch sind meine unbesäumten Bretter zu kurz. Thema: Sport und Bewegung. Hat noch jemand einen alten Basketballkorb oder Ball?

Ihr dachtet doch wohl nicht, dass wir zu Pfingsten auf der faulen Haut rumgelegen haben, oder? Mit Nichten! (Haben wir überhaupt Nichten? Was sind Nichten? Egal) Die erste Fliesenladung ist zwar gekommen, doch sind die Beläge für unten noch unterwegs, so dass die Baustelle vermeintlich ruht. Aber nur vermeintlich. Denn zum Glück gibt es so viele schöne andere Sachen, die noch gemacht werden müssen. Wir sind echt Glückskinder! ;)

Damit uns das Ding nicht wieder geklaut wird, haben wir es diesmal gleich mit dem BKA vernetzt ... 24 h am Tag! 7 Tage die Woche! Also Finger weg, Ihr Schlingel!
Damit uns das Ding nicht wieder geklaut wird, haben wir es diesmal gleich mit dem BKA vernetzt ... 24 h am Tag! 7 Tage die Woche! Also Finger weg, Ihr Schlingel!

Ende letzter Woche konnten wir endlich unseren neuen Hänger abholen. Jule hat sich um das Abmelden des geklauten Hängers gekümmert und auch gleich den Neuen angemeldet. Die Freude am neuen alten Transportmittel war so groß, dass wir spontan entschieden haben, den ersten Umzug zu starten. Noch schnell einen Sprinter gemietet, drei kräftige Freunde rangeholt und los ging's!

Zum Glück hat Jule gerade frei und kann mit anpacken. Das sind übrigens zu 98,5 % ihre Sachen im Schrank... und jedes Teil ist gaaaaaanz wichtig! Frauen sind der Wahnsinn!
Zum Glück hat Jule gerade frei und kann mit anpacken. Das sind übrigens zu 98,5 % ihre Sachen im Schrank... und jedes Teil ist gaaaaaanz wichtig! Frauen sind der Wahnsinn!

Unser Bett, alle großen Schränke, die Couch ... Schwups waren drei Ladungen voll und es lief wie ein Länderspiel. Erschreckend glatt! Der HWR (für alle nicht Hausmenschen: Hauswirtschaftsraum ;)) ist nun fast voll und Sachen sind schon in den Schränken. Beim Aufstellen haben wir gemerkt, dass ja die Scheuerleisten noch gar nicht überall dran sind. Also wieder was gelernt und einfach selber gemacht. Sorry Dominik, dass ich Dir die Arbeit weggenommen habe. ;)

Auch das Anbringen von Scheuerleisten ist keine reine Kernphysik. Hier und da war der Gehrungsschnitt mal auf der falschen Seite, doch insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Stolz wie Hupe!
Auch das Anbringen von Scheuerleisten ist keine reine Kernphysik. Hier und da war der Gehrungsschnitt mal auf der falschen Seite, doch insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Stolz wie Hupe!

So wird es bei uns langsam aber sicher wohnlicher und der Plan steht, dass wir nach unserem Ostseeurlaub Ende Juni komplett umziehen ... wenn, ja wenn die Fliesen kommen. Auch die Küche wäre natürlich ideal, aber die wäre uns fast egal. Der Kühlschrank ist sowieso separat und den Rest bekommt man ja auch so hin. Dann fällt wenigstens die ganze Fahrerei weg und wir können länger rumwuseln. :) Gut gelaunt gehen wir nun also ins Bettchen, denn auch heute war ein produktiver und guter Tag ... Wieder zwei neue Haselnusssträucher am Zaun gepflanzt und auch eine kostengünstige und praktische Idee für eine Terrasse bekommen. Denn leider ist am Ende des Geldes noch sehr viel Arbeit übrig ... so muss gespart werden, wo es geht. :) Aber wir wollen nicht weinen, sondern sind froh, dass wir das hier alles machen können ... denn jedes Mal, wenn wir auf das Grundstück fahren und das Haus sehen, steigen bei uns Schmetterlinge im Bauch hoch. Bin ick nich ein unjaublich ramontischer Typ? ;) Bis demnächst, Ihr Mäuse! Eure Pullas

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Mit Zaun vor dem Mund die Treppe hoch hinauf

Eine Zeichnung unserer "Großen" an der Ostsee von unserem Haus. Wir finden: gar nicht schlecht getroffen.
Eine Zeichnung unserer "Großen" an der Ostsee von unserem Haus. Wir finden: gar nicht schlecht getroffen.

Ruhig war es hier die letzten Tage ... das lag aber weniger daran, dass in unserem Leben nichts passiert ist, sondern eher daran, dass sich der familiäre Wahnsinn für ein paar Tage an der Ostsee abgespielt hat. Strand. Geiles Wetter. Viel Sport. Und Zeit für die Familie. Mehr kann man in der Endphase des Hausbaus vom Leben nicht erwarten, oder? ;)

Aber diese kleine Auszeit war natürlich teuer bezahlt. Nicht unbedingt monetär, aber mit einer Menge Arbeit im Vorfeld und auch gestern und heute ist ordentlich was passiert. Vier Hauptthemen, die unsere Blockhauswelt verändert haben: Zaun, Treppe, Klo und Licht. Dat ist doch schon mal eine Ladung, die sich sehen lassen kann! ;)

Wer hier und da mal auf Facebook oder Instagram aktiv ist, wird die ersten Zaunelemente schon gesehen haben. Wir wollten mal was anderes probieren (oh Wunder) und nutzen die alten Langlaufski meiner Familie für eines der ersten drei Felder.

Drei Felder sind fertig: Holzstücke, die ich nicht zerhacken konnte (zu schwach), alte Ski von meinen Eltern, Holzblumen mit Holzgras ... sehr holzig
Drei Felder sind fertig: Holzstücke, die ich nicht zerhacken konnte (zu schwach), alte Ski von meinen Eltern, Holzblumen mit Holzgras ... sehr holzig

Doch wer ein Holzhaus hat, braucht natürlich auch einen Holzzaun. Also wurden wieder die Stichsäge und das Schleifgerät geschwungen ... als Ergebnis gibt es für den Spaziergänger nun neben den Skiern, Blumen und Grashalme aus Holz zu sehen... wenn das mal nicht verrückt ist, dann weiß ich es auch nicht mehr. Mal sehen, was mit den nächsten Zaunfeldern passiert. ;)

 

Hier wird es in Zukunft teilweise sehr häßlich zugehen. Ich erspare Euch Details. Der Eimer daneben ist übrigens nicht zum Übergeben, sondern wird der Einstieg zu unserem Wäscheschacht. Darunter ist der HWR mit Waschmaschine.
Hier wird es in Zukunft teilweise sehr häßlich zugehen. Ich erspare Euch Details. Der Eimer daneben ist übrigens nicht zum Übergeben, sondern wird der Einstieg zu unserem Wäscheschacht. Darunter ist der HWR mit Waschmaschine.

Nach den vier Tagen Urlaub war am Montag gleich wieder ein Treffen maximaler Hausbaukompetenz am Start. Dominik - unser Mann für alles. Andreas - Gas, Wasser, Scheiße ... halt bei uns nur ohne Gas (und wenig Scheiße). Dirk - der Mann, der Spannung ins Haus bringt und richtig gut dünne Sachen in Löcher fummeln kann. (Wer es nicht erkannt hat, Dirk ist Elektriker)

So sieht es jetzt im ganzen Haus aus. Alle Schalter und Dosen sind drin und jedes Zimmer hat erst einmal Licht. Alles hat funktionuckelt. Ein Wunder der Technik.
So sieht es jetzt im ganzen Haus aus. Alle Schalter und Dosen sind drin und jedes Zimmer hat erst einmal Licht. Alles hat funktionuckelt. Ein Wunder der Technik.

Achja, da war ja noch was: Punkt vier. Die Treppe. Kleinigkeit! Wir sind ja davon ausgegangen, dass sie schon letzten Woche Mittwoch kommt. Doch war das wohl ein Kommunikationsfehler, so dass das Ding der Begierde also heute kam. Pünktlich um 10 Uhr sind die Jungs eingeritten und haben das Monster aufgebaut. Endlich ist die Leiter aus dem Raum und Muddi und Vaddi sind sehr zufrieden.

Das war wegen des Ofens gar nicht so einfach. Doch der Treppenbauer hat alles gut hinbekommen und wir sind sehr zufrieden. Alles komplett aus Esche. Die Wangen sind weiß lackiert als Kontrast zum Holz, die Trittstufen gebürstet und gekalkt.
Das war wegen des Ofens gar nicht so einfach. Doch der Treppenbauer hat alles gut hinbekommen und wir sind sehr zufrieden. Alles komplett aus Esche. Die Wangen sind weiß lackiert als Kontrast zum Holz, die Trittstufen gebürstet und gekalkt.

Und nein, wir haben das Geländer nicht aus Versehen vergessen. Hier wird in den nächsten Tagen noch was Schönes kommen. Doch mehr wird erst einmal nicht verraten. (ok, ok, einige wissen es ja schon ... nur so viel für die Unwissenden: Es wird ... Überraschung ... aus Holz :))

Morgen werden wir mit dem Fußbodenaufbau im Flur anfangen und dann kommen hoffentlich bald die Fliesen. Umzug, bald wird's ernst. ;)

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Blockhausfrage- und Antwortspiel zum Stand der Dinge

Da ist sie nun also! Unsere Eingangstür! Inspiriert von von den Schiffertüren auf dem Darss, haben wir nun unsere Eigene gebastelt. Hier und da sind noch Feinheiten auszubessern, aber fürs Erste macht sie uns als Ostseekinder sehr glücklich! ;)
Da ist sie nun also! Unsere Eingangstür! Inspiriert von von den Schiffertüren auf dem Darss, haben wir nun unsere Eigene gebastelt. Hier und da sind noch Feinheiten auszubessern, aber fürs Erste macht sie uns als Ostseekinder sehr glücklich! ;)

Es ist Sonntagabend und ich sitze am Rechner, um wieder einmal einen kleinen Blogeintrag zu schreiben. Alle Bücher, Zeitschriften, Artikel, Videos und Interneteinträge sagen immer: Sonntag ist der beste Tag zum Veröffentlichen von neuen Beiträgen. Alle sind geschafft vom Wochenende, haben Langeweile und surfen vor dem Schlafengehen in den weitern Welten des Internets rum. Na dann hoffe ich mal, dass die Theorie recht hat und zu den Millionen Stammlesern noch einmal ein paar Milliarden Neue dazu kommen. ;)

 

Hier soll später mal die Dusche hin. Die blauen Musterfliesen wiederholen sich im Bad immer wieder und sollen für ein wenig Abwechslung beim Duschen, Baden und Ka...en sorgen. ;)
Hier soll später mal die Dusche hin. Die blauen Musterfliesen wiederholen sich im Bad immer wieder und sollen für ein wenig Abwechslung beim Duschen, Baden und Ka...en sorgen. ;)

Drei große Themen wurden in den letzten Tagen beackert: Die Eingangstür fertigstellen, das Fliesen des Bades oben und das Verlegen des Fußbodens im Hauswirtschaftsraum. Alles wurde zum größten Teil geschafft, ab morgen werden die Feinheiten bearbeitet.

Da immer wieder ein paar Fragen aufkommen, will ich den heutigen Post nutzen, diese für die Allgemeinheit zu beantworten und rufe eine neue Frage- und Antwortrunde ins Leben:

Hier seht Ihr unseren Hauswirtschaftsraum mit den Anschlüssen hinten. Da wir ja nur mit dem Grundofen heizen und das Warmwasser dezentral an den Abnahmestellen herstellen, ist alles sehr überschaubar und einfach. So war ja auch die Grundidee des Hauses
Hier seht Ihr unseren Hauswirtschaftsraum mit den Anschlüssen hinten. Da wir ja nur mit dem Grundofen heizen und das Warmwasser dezentral an den Abnahmestellen herstellen, ist alles sehr überschaubar und einfach. So war ja auch die Grundidee des Hauses

Wann wollt Ihr denn eigentlich umziehen?

Jetzt weiß ich wenigstens, wie sich hochschwangere Frauen fühlen müssen, wenn sie ständig gefragen werden, wann das Biest im Bauch denn rauskommt. ;) Also wir haben den Plan, zu Mitte Juni umziehen. Noch müssen wir ja leider ein wenig auf die Fliesen für den Flur und die Küche warten. Für den letztgenannten Raum kommen die Schränke ja auch erst in zwei bis drei Wochen. Außerdem haben wir das große Glück, dass wir wegen des Umzugs keinen allzu großen Stress haben. Wir kommen recht flexibel aus unserer Wohnung raus und schauen nun, was die nächsten zwei Wochen bringen... dann wissen wir mehr.

Habt Ihr mit den Gewerken großen Stress gehabt?

Ganz ehrlich: Besser hätte es nicht laufen können. Wir hatten bis jetzt nicht einmal das Gefühl, dass wir verarscht wurden oder die Gewerke nicht das gemacht haben, was abgesprochen war. Ganz im Gegenteil. Meist haben sie super mitgedacht und angepackt. Wenn also jemand von Euch da draußen gute und nette Handwerkter sucht, meldet Euch gern bei mir. Ich kann aktuell jeden mit einem super guten Gefühl weiterempfehlen.

Wie seid Ihr denn bis jetzt mit Eurem Budget hingekommen?

Naja, diese Frage schmerzt schon sehr! ;) Das geplante Budget wurde aufgrund von vielen kleinen Spontananpassungen und teilweise auch Preisunterschätzungen meinerseits schon arg gesprengt. So hat der Ersatz der klassischen Unterspannbahn mit den Steico-Holzfaserplatten ein recht tiefes Loch in die Kalkulation gerissen. Aber auch der Preis für die abgeschirmten Kabel inkl. die benötigte Länge der Selbigen wurden von mir stark unterschätzt. Ganz zu schweigen von den Preisen für den gesamten Fußbodenaufbau. Dort sind wir ja in den Wohnräumen komplett auf Massivdielen umgeschwenkt, was halt teurer ist als z.B. Kork. Aber auch die Baumarktbesuche tun insgesamt ziemlich weh ... und gerade deswegen habe ich irgendwann aufgehört, diese vermeintlichen Kleinsummen zusammen zu zählen. Insgesamt kann ich aber sagen: Wie auf fast allen Baustellen dieser Erde ist das Projekt teurer geworden als geplant. Daher mein dringender Rat an zukünftige Baufamilien: Bitte nicht gleich jede Finanzierungsmöglichkeit bis ins Letzte ausreizen ... da kommen immer wieder mal Überraschungen, die bezahlt werden müssen. Egal ob Stein- oder Holzhaus. Und die Freude an kleinen Notreserven ist dann bei Rechnungseingang groß! ;)

Würdet Ihr nochmal so bauen?

Was für eine einfache Frage! JAAAAAAAAAA! Auf jeden Fall. Wir könnten uns gar nicht vorstellen, anders zu bauen. Es hat von der ersten Minute an tierisch Spaß gemacht. (Natürlich gab es auch bei uns die typischen Hochs und Tiefs ... aber gerade die Tiefs waren nie so extrem, dass wir keinen Bock auf Block mehr hatten.) Ganz im Gegenteil: Ich bin jetzt schon traurig, dass wir bald mit dem Haus soweit fertig sind. Ich hätte große Lust, noch so ein Blockhaus zu bauen. Meldet Euch einfach! ;) Aber vorab: Billig bin ick nich! ;)

 

Das soll's für heute mal gewesen sein. Vaddi hat nämlich einen ganz, ganz schlimmen Männerschnuppi, der mich auf einem schmalen Grat zwischen Leben und Tod wandeln lässt. Wenn ich nicht so ein zäher Typ wäre, dann ... naja, egal, ick muss ins Bett! ;) Macht's gut, Eure Bullas

 

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Gefühlsachterbahn! Alle Anschlüsse dran am Haus! Polizeikontakt wegen Diebstahl

Hier war noch alles in Ordnung. Tagsüber habe ich noch zwei Fuhren Kompost mit dem Hänger geholt, nachts wurde er an unserem jetzigen Wohnort geklaut. Kacke!
Hier war noch alles in Ordnung. Tagsüber habe ich noch zwei Fuhren Kompost mit dem Hänger geholt, nachts wurde er an unserem jetzigen Wohnort geklaut. Kacke!

Wer einen langen Hänger hat, kann ihn lang raushängen lassen ... doch wer keinen hat, kann es halt nicht. So wie wir seit Mittwochnacht: Uns wurde nämlich unser geliebter Hänger geklaut. Extra für das Holzholen und die Baustelle gekauft, macht er nun irgendjemand anderes glücklich. Das Nervigste sind ja vor allem die Rennereien und der Kontakt mit Polizei und Versicherung. Das Geld sollte ich irgendwann wiederkriegen, doch hilft

Kunst als viertes Prüfungsfach im Abi! Sieht man, oder? ;) Am Tag des Stromanschlusses hatten wir keinen Saft auf der Dose (hört sich lustig an), so dass ich mich der Beetgestaltung widmen konnte. Mal was anderes, dachte ich mir so dabei.
Kunst als viertes Prüfungsfach im Abi! Sieht man, oder? ;) Am Tag des Stromanschlusses hatten wir keinen Saft auf der Dose (hört sich lustig an), so dass ich mich der Beetgestaltung widmen konnte. Mal was anderes, dachte ich mir so dabei.

das mir gerade wenig, denn wir brauchen ja einen Hänger. Also schnell zu Hornbach und wieder so ein Ding gekauft. Zack, 1.700,- Euro weg. Während so einer Bauphase sitzt die Kohle ja locker und gelangweilt in der Tasche ... nooooooot!

Egal: Ansonsten gab es durchweg gute Nachrichten. Der Stromanschluss wurde ins Haus verlegt und somit sind alle Erdarbeiten abgeschlossen. Für die Telekom gab es ein Leerrohr, so dass sie dort irgendwann mal ihre Leitungen durchjagen können.

Das ist kein Zigarettenstaub, sondern riecht nach harter Arbeit. Die Trockenbauarbeiten im Bad und Gästeklo sind fertig und somit ist alles bereit für die Fliesen.
Das ist kein Zigarettenstaub, sondern riecht nach harter Arbeit. Die Trockenbauarbeiten im Bad und Gästeklo sind fertig und somit ist alles bereit für die Fliesen.

Auch Dominik war wieder fleißig am Ackern und wirbelte ordentlich Staub auf. Dat kann er! Die Bäder sind zum Fliesen bereit und werden ab Montag richtig viel Liebe bekommen. Jule und ich haben die Tage dann noch weiter den Unterbau für die Küche und den HWR vorbereitet. Robi hat mir beim Reinschleppen der Steine geholfen, so dass wir gut voran gekommen sind. Und noch eine gute Nachricht zur Nacht: Am 24. Mai wird unsere Treppe eingebaut. Herrlich.

Mmmh, lecker, Kabelsalat!
Mmmh, lecker, Kabelsalat!

Die Sache mit dem Strom war schon sehr faszinierend, wenn man sich mal den Anschlusskasten und die ganzen Kabel anschaut. Meine beiden Elektriker-Dirks sind aber extrem cool geblieben und hatten alles unter Kontrolle. Respekt!

 

Auch Austen war wieder für zwei Tage auf der Baustelle und hat sich um ein paar Dinge gekümmert, für die ich keine Zeit und Muße hatte. Wie immer alles prima gelaufen und gut gemacht. Danke.

 

So, jetzt mal schauen, was die nächste Woche für Abenteuer für uns bereit hält. Doch: Alles wird gut und wir sind immer noch sehr dankbar, dass wir das hier überhaupt alles machen können ...  liebe Grüße und bis die Tage, die Bullas

 

PS: DANKE an unsere lieben Nachbarn für die ersten Kräuter und die Herbsthimbeeren ... ich hoffe, davon lassen uns die Rehe dann was übrig! ;)

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Mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen

Wieder typisch: der Längere von Beiden muss auf den Knien rumrobben, während der andere sich stehend ins Foto schummelt. ;)
Wieder typisch: der Längere von Beiden muss auf den Knien rumrobben, während der andere sich stehend ins Foto schummelt. ;)

Und schon robben sie wieder auf dem Boden rum. Aber wir wollten es ja so und haben lange auf diesen Moment gewartet. Denn eigentlich sollten die Dielen im Wohnzimmer schon längst verlegt sein. Ein kleiner Lieferengpass bei der Dämmung schonte nun etwas unsere Knie und wir konnten uns anderen Baustellen widmen. Dominik wortwörtlich und geografisch, ich schon ziemlich in der Nähe des Hauses... ok, sogar richtig Nahe ... Ja, es war im Haus!

Auch hier ist der Unterbau nun für die Dämmung und die letzte Aufbauschicht vorbereitet. Bald können die Gäste hier Pullern (das große Geschäft kann jeder Besucher bitte schön bei sich zu Hause machen!)
Auch hier ist der Unterbau nun für die Dämmung und die letzte Aufbauschicht vorbereitet. Bald können die Gäste hier Pullern (das große Geschäft kann jeder Besucher bitte schön bei sich zu Hause machen!)

Nachdem ich ein kleines Arbeitstief auf der Baustelle überwunden hatte, als ich so ganz mutterseelenalleine dort rumgetigert bin, habe ich urplötzlich richtig Gas gegeben: So war nach kürzester Zeit endlich auch der Fußbodenunterbau im Gästeklo fertig. Und auch an die Rutschleisten für die oberen Innentüren habe ich mich höchstmotiviert gewagt, denn wenn später die Dämmung da ist, kommt man zu solchen Dingen wieder nicht. Doch da machten mir das Holz und meine Unfähigkeit (nein, es war das Holz!) einen kleinen Strich durch die Motivation: Es klappte alles nicht so, wie ich mir das vorstellte, so dass ich fluchend einfach die Arbeit gewechselt haben: Fenster! Mein Lieblingsthema. Der aufmerksame Leser wird wissen, dass dort ja noch die Innenverschalungen fehlen. Außen war es rund und bund (bunt mit "t", Du Legastheniker ... mit "d" passt aber besser zu rund...so!), Innen sollte es klassisch mit abgekanteten Ecken sein. Erst weiß, doch nun eher Natur bleibend. Und was soll ich sagen: Es lief sensationell. Die Schlappe mit den Rutschleisten war schnell vergessen und die Kappsäge und ich verschmolzen zu einer Einheit voller Liebe!

 

Anders als draußen, aber organisch und farbenfroh wäre für Innen doch zu unruhig... auch wenn ich kurz mit dem Gedanken gespielt habe, einfach nur um bestimmte Personen in unserem engsten Umkreis zu ärgern! ;)
Anders als draußen, aber organisch und farbenfroh wäre für Innen doch zu unruhig... auch wenn ich kurz mit dem Gedanken gespielt habe, einfach nur um bestimmte Personen in unserem engsten Umkreis zu ärgern! ;)

(Ok, ich sehe ein, dass ich im letzten Satz etwas dick aufgetragen habe! ;))

Unten war es wirklich einfach, oben wurde es durch die Dachschrägen direkt an den Fenstern etwas komplizierter, aber als Zimmermann für ganz Arme kann ich ja auch schon mit einer Schmiege umgehen und habe es nach einem Fehlversuch auch irgendwie hinbekommen.

Erfolgserlebnisse sind schon was Feines! Und irgendwann ging uns fast die Arbeit aus ... dann kam auf einmal ein LkW mit der Dämmung vorgefahren!

Darauf haben wir nun also die halbe Woche gewartet. Also die Steico-Holzfaserplatten da waren, ging es auf einmal ganz schnell! Mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen gaben wir alles menschmögliche. Wir Tiere!
Darauf haben wir nun also die halbe Woche gewartet. Also die Steico-Holzfaserplatten da waren, ging es auf einmal ganz schnell! Mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen gaben wir alles menschmögliche. Wir Tiere!

Und mit der Dämmung gab es wieder ordentlich Arbeit. Was dann passierte, lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben: Verlegerausch! Erst die Dämmung und ohne auch nur einmal hochzugucken, ging es mit den Dielen weiter. Bääm, Bäääm, Bäääääm ... Dominik und ich hörten dabei laut Musik und gaben alles. Jule räumte die Garage weiter auf und sorgte immer wieder für neue Motivation, weil sie fragend reinkam, warum wir denn noch nicht fertig wären. DANKE, Du Meisterin der Psychologie! ;) So, genug gequatscht. Hier kommen noch ein paar Bilder von den letzten Tagen und dann hoffentlich bald wieder ein Update mit Infos zum Stand der Dinge. Bleibt schön gesund und liebe Grüße, die Bullas

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Die Woche fing so gut an ... dann kam die Küchenplanung

Gerüst ist weg und das Haus wird nun zum Glück deutliche kompakter. Wir wollten ja nun schließlich auch klein bauen. :)
Gerüst ist weg und das Haus wird nun zum Glück deutliche kompakter. Wir wollten ja nun schließlich auch klein bauen. :)

Bei einem Feedbackgespräch soll man ja immer mit den guten Sachen anfangen, um dann ganz geschickt aber direkt die Dinge anzusprechen, die nerven und einem nicht gefallen. Wenn sich irgendein schlaues Persönchen das so ausgedacht hat, will ich auch diese Woche so Revue passieren lassen.

 

Liebe 17. Kalenderwoche,

Auch das Arbeits-/Nähzimmer unten ist nun komplett mit Dielen ausgelegt. Wenn man sich da erst einmal etwas eingefuchst hat, macht es sogar Spaß. ;) Zum Glück haben wir noch den Wohnbereich und den HWR, die Dielen bekommt. ;)
Auch das Arbeits-/Nähzimmer unten ist nun komplett mit Dielen ausgelegt. Wenn man sich da erst einmal etwas eingefuchst hat, macht es sogar Spaß. ;) Zum Glück haben wir noch den Wohnbereich und den HWR, die Dielen bekommt. ;)

Du bist ganz toll und wir sind froh, Dich hier bei uns gehabt zu haben. Das restliche Verlegen der Dielen im Arbeitszimmer lief prima, das Abbauen des Gerüstes perfekt und auch die Vorbereitungen des Fußbodenunterbaus für den Wohnbereich haben Spaß gemacht. Die Anlieferung der Eingangstür hat so geklappt wie vereinbart und als I-Tüpfelchen Deiner Leistung durften wir diese auch ohne Schwierigkeiten einbauen.

Yeah, nun ista uch die Wohnungstür da. Holz, zwei Kassetten, halbrundes Fenster. Erst einmal nur weiß grundiert. Sie wird demnächst von uns farbig gestaltet. Bin ich selber gespannt, ob das klappt. ;)
Yeah, nun ista uch die Wohnungstür da. Holz, zwei Kassetten, halbrundes Fenster. Erst einmal nur weiß grundiert. Sie wird demnächst von uns farbig gestaltet. Bin ich selber gespannt, ob das klappt. ;)

Apropos einbauen. Wir müssen ja demnächst auch  mal eine Küche installieren und so durften wir in Deiner Woche weiter planen und nach etlichem hin und her einen IKEA-Besuch absolvieren. Hier sehe ich für Dich noch eine Menge Verbesserungspotenzial. Denn bis dato haben wir als Familie und Bauteam doch die größten Herausforderungen gut gemeistert. Dann kamst Du mit dem IKEA-Termin.

Auch unten ist der Fußbodenaufbau nicht ganz typisch. ;) Da wir keinen Estrich haben wollten und ja auch die Fußbodenheizung fehlt, wird mit Kieselsteinen, Holz, Tonziegelreste aufgefüllt und wieder mit den Steicoplatten gedämmt.
Auch unten ist der Fußbodenaufbau nicht ganz typisch. ;) Da wir keinen Estrich haben wollten und ja auch die Fußbodenheizung fehlt, wird mit Kieselsteinen, Holz, Tonziegelreste aufgefüllt und wieder mit den Steicoplatten gedämmt.

Du hast es geschafft, dem Bauherrn innerhalb von Sekunden die schlechteste Laune der letzten Wochen zu verpassen. Respekt, muss man erst mal hinbekommen. Keine Ahnung, wie viele Paare sich an den Planungsrechnern streiten, schlechte Laune verbreiteten und dann vermutlich auch scheiden lassen. Bis auf den letzten Punkt haben wir die Statistik jedenfalls gut mit Leben gefüllt. Das Ende vom Lied: Wir sind genervt raus und werden unsere Küche woanders kaufen.

Da das Wetter zwischenzeitlich so schön war, haben sich Steven und ich auch schon mal um die Außenanlagen gekümmert. Baufreiheit für den Wasseranschluss geschaffen und den Erdhaufen vor der Terrasse verteilt.
Da das Wetter zwischenzeitlich so schön war, haben sich Steven und ich auch schon mal um die Außenanlagen gekümmert. Baufreiheit für den Wasseranschluss geschaffen und den Erdhaufen vor der Terrasse verteilt.

Ich sehe es auch immer noch nicht ein, für eine Küche tausende von Euros auszugeben. Wir wollen irgendwie was ganz einfaches, doch Hauptsache, es ist was besonderes. Günstig, darf aber nicht billig ausehen. Viel Platz mit wenig Schränken. Kann doch alles nicht so schwer sein. ;)

Wie gesagt, 17. Kalenderwoche, wir sind wirklich glücklich mit Dir und mit allem, was Du für uns gemacht hast.

Vorne haben wir die ganzen Holzreste auf einen Stapel gepackt und Baufreiheit für den Wasseranschluss geschaffen, der am Dienstag erstellt wird. Stück für Stück wird's.
Vorne haben wir die ganzen Holzreste auf einen Stapel gepackt und Baufreiheit für den Wasseranschluss geschaffen, der am Dienstag erstellt wird. Stück für Stück wird's.

Doch die Sache mit der Küche war etwas unglücklich. Ich bin mir aber sicher, dass Du es besser kannst und uns in den restlichen drei Tagen zeigst, was küchentechnisch in Dir steckt.

Wir werden Dich auch weiterhin unterstützen und heute am Haus ackern. Gleich geht's los. Wir schaffen das. Gemeinsam. Du tolle Woche!

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Aaauf! Diiiie! Knieeeee! ... Das erste Mal Dielen verlegen

Vaddi in der knieschonenden Position. ;) Zum Glück sind die Holzfaserplatten so schön weich!
Vaddi in der knieschonenden Position. ;) Zum Glück sind die Holzfaserplatten so schön weich!

Wie schon oft erwähnt, habe ich in den letzten Wochen sehr viele Dinge gelernt und das erste Mal in meinem Leben gemacht. So auch die Herausforderung der letzten Tage: Dielen verlegen! Wir haben uns im OG gegen Kork und für massive Kieferdielen entschieden.

Dominik und ich haben uns Freitag nach der Anlieferung von Possling gleich ans Werk gemacht. Ich hatte großen Respekt davor, doch zum Glück war Dominik dabei. Er macht das auch nicht täglich, aber zusammen haben wir einen guten Start gefunden und es hat sich eine prima Arbeitsteilung ergeben.

Hier seht Ihr Dominik in einer eher atypischen Position ... nee, nee, er musste schon immer wieder mal runter zu mir. ;)
Hier seht Ihr Dominik in einer eher atypischen Position ... nee, nee, er musste schon immer wieder mal runter zu mir. ;)

Dominik hat die Dielen an der Kappsäge geschnitten und ich habe sie mit Nut und Feder zusammengesetzt und verschraubt. Das ging ratzifatzi. So haben wir Freitag zwei Räume durchgezogen und am Samstag habe ich dann das zweite Kinderzimmer alleine fertig macht. Hat alleine schon eine Weile gedauert, doch habe ich mir auch Zeit gelassen, laut Musik gehört, schlecht mitgesungen und das ständige Aufstehen, Hinhocken, Aufstehen, Hinhocken sehr genossen... ach, hätte ich doch noch Menisken im linken Knie! ;)

Heute hat dann Dominik Hölzer für den Fußbodenunterbau des Flurs vorbereitet und ich habe die Füllung hochgetragen. Danach wurde auch der Flur fertig verlegt.
Heute hat dann Dominik Hölzer für den Fußbodenunterbau des Flurs vorbereitet und ich habe die Füllung hochgetragen. Danach wurde auch der Flur fertig verlegt.

Am Sonntag haben wir Besuch von Freunden bekommen, das Haus ein bisschen gezeigt und gemeinsam die restlichen Dielen  hineingeschleppt. Alleine hätte ich dafür wieder eine Stunden länger gebraucht. DANKE. Aber auch die Gartenarbeit soll nicht unter dem Hausbau leiden. So landete frische Pferdekacke in den Hoch- und auf den Hügelbeeten. Früh direkt vom Pferdehof abgeholt und selbst gesammelt. Lecker, lecker, Zuckerbäcker!

Ansonsten war heute so ein Tag, der einem Angst macht: Es klappte vieles, wenn nicht sogar alles. Scary, scary!

Wer mal ein Team zum Dielenverlegen braucht: RUFT UNS AN... 0190 666666
Wer mal ein Team zum Dielenverlegen braucht: RUFT UNS AN... 0190 666666

Flur oben fertig. Unterbau mit Schüttung und Dämmung des Arbeitszimmers unten fertig. Fensterverschalungen oben noch einmal gestrichen, da morgen früh das Gerüst abgebaut wird. Dämmung für unten organisiert. (Wir nehmen auch hier wieder die Steicoplatten ... blöde Ökos! ;)), Termin für den Hausstromanschluss geklärt (9. Mai wird das erledigt) und nochmal Kieselsteine bestellt, die gleich morgen früh gebracht werden. Jeder Anruf war ein Treffer. Passiert auch nicht alle Tage. Schade, dass heute keine Lottoziehungen sind.

Mal sehen, was die Woche noch so bringt und wie das Haus dann ab morgen ohne Gerüst aussieht. Endlich wieder mal ein bisschen Platz im Garten. Yeah! Liebe Grüße und bis bald, Ihr Mäuse! Hier noch ein paar Fotos von den letzten Tagen. Schön war's und gleich geht's weiter ... ups, sind ja nur noch 6 Stunden bis zum Losfahren. Das wird morgen ein harter Tag. Ich spüre es!

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Wegen Pipi Pipi in den Augen. Dach ist drauf & Fenster sind bunt.

Die beiden Dachdecker Olaf und Jörg beim Verlegen des letztens Steines. Alles hat gepasst und wir sind sehr zufrieden. DANKE
Die beiden Dachdecker Olaf und Jörg beim Verlegen des letztens Steines. Alles hat gepasst und wir sind sehr zufrieden. DANKE

Das war schon ein trauriger Moment: Die Dachdecker hatten heute ihren letzten Tag. Eigentlich ja schön, andererseits auch schade. Denn irgendwie haben sie schon dazu gehört. Das Verlegen des letzten Steins durch Olaf und Jörg konnten wir für die Ewigkeit festhalten. :) DANKE für Eure super Arbeit beim Dach, der Regenrinnen, der Fensterbleche und beim Schornstein. Wieder so ein Meilenstein.

Apropos: Die Fensterverschalungen sind so gut wie alle dran. Heute war das EG fällig und mit orange war auch gleich eine neue Farbe am Start. Danke Pipi!

Heute wurde endlich das Orange an die Fenster gebracht. Orange und blau putzt die Sau ... oder so ähnlich.
Heute wurde endlich das Orange an die Fenster gebracht. Orange und blau putzt die Sau ... oder so ähnlich.

Morgen bekommt dann noch das bodentiefe Fenster seine wohlverdiente Umrandung (GRÜN!). Die Bretter habe ich heute vorbereitet und auch grundiert. Morgen kommt die Farbe rauf, Samstag wird alles angeschraubt. Während der letzten drei Tage habe ich jedenfalls fast ein Dauergrinsen im Gesicht. Wir finden die Farben super, doch habe ich gemerkt, dass wir damit nicht jeden Geschmack treffen. Gerade die Generation 60 plus scheint leicht irritiert zu sein. Schön, wenn man mal etwas "pullarisieren" kann. ;)

Ich glaube, das Gerüst stört noch ein bisschen, um die Farben in voller Pracht sehen zu können. ;)
Ich glaube, das Gerüst stört noch ein bisschen, um die Farben in voller Pracht sehen zu können. ;)

Aber auch Dominik war gestern fleißig und hat den Trockenbau im Gästeklo fertig gestellt. Nun müssen wir nur noch die Fliesen besorgen. Kleinigkeit! (Nein, das nervt wie Sau)

Morgen kommen die massiven Holzdielen für den Fußboden im OG. Danke an Holzpossling für die tolle Beratung. Das heißt fürs Wochenende: Ab auf die Knie, Du Luder!!! (und verlegen, verlegen, verlegen)

Und hier die zwei, drei Sachen, die man uffm Bau so nebenher klären muss: Die Elektriker haben sich abgestimmt und wir wissen nun, wann der Sicherungskasten angebaut wird und es da weitergeht. Mittwoch wird das Gerüst abgebaut und es kommt an diesem Tag auch unsere Haustür. Yeah! Dann sind wir nicht mehr "nicht ganz dicht". Am 2. Mai werden wir wassertechnisch angeschlossen. Abwasser und Trinkwasser. Da steht noch eine Vorortbegehung an, doch sollte es da hoffentlich keine Probleme geben. Die Treppe ... ach ja, die Treppe. Hier wird es zu einer 2-Wochen-Verzögerung kommen. MItte Mai ist nun abgemacht. Es geht also immer weiter, immer weiter ... doch nun erst einmal ins Bett. Bleibt schön gesund und liebe Grüße ... wir melden uns!

 

 

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Bald Pipi-Langstrumpf-Blockhaus für Arme? Kann schon sein!

Vier von fünf Farben für die Fensterverschalungen ... schon ein kleines Risiko! Doch egal wie es am Ende aussieht: Ich habe heute des öfteren ordentlich Grinsen müssen, als ich die farbigen Bretter gesehen habe. ;)
Vier von fünf Farben für die Fensterverschalungen ... schon ein kleines Risiko! Doch egal wie es am Ende aussieht: Ich habe heute des öfteren ordentlich Grinsen müssen, als ich die farbigen Bretter gesehen habe. ;)

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass das Thema "Fenster" aktuell ziemlich präsent ist? Nein? Na dann hier noch einmal ganz klar und deutlich: Die Fensterverschalungen nehmen im Verhältnis zur Größe der Bretter ordentlich Zeit in Anspruch. Aber das liegt nicht nur am System an sich, sondern auch an der Spinnerei dahinter. So wollte ich die Verschalungen nicht nur organisch zurecht schneiden, schleifen und grundieren... nein, durch das Fensterblech, müssen sie nun einzeln angepasst und dann gestrichen werden. Da sind wir wieder beim geliebten Streichen. Doch diesmal ist alles anders. Jeder Pinselstrich zaubert mir nämlich ein Lächeln ins Gesicht. Die Idee: Wir wollen bunte Fensterumrandungen! Das kann mächtig in die Hose gehen oder halt besonders (gut) aussehen. Rot, grün, hellgelb, blaub, orange ... da muss man Eier haben! Aber passt ja zu den letzten Ostertagen! ;)

Noch ist keines der Bretter an der Wand, da die Farbe 24 Stunden zum Trocknen braucht. Ein Wahnsinn! Doch ist für das OG soweit alles vorbereiten und auch die Fenster neben der Eingangstür sind gestrichen. Morgen ist dann der Tag der Wahrheit und ich kann sie hoffentlich anschrauben. Mal sehen, ob Pipi Langstrumpf stolz auf uns wäre. Villa Kunterbund lässt grüßen!

Zwei Fenster trocknen im Arbeitszimmer, der Rest ist auch im EG verteilt. Mal sehen, ob die Dinger morgen soweit fertig sind, dass ich sie anschrauben kann.
Zwei Fenster trocknen im Arbeitszimmer, der Rest ist auch im EG verteilt. Mal sehen, ob die Dinger morgen soweit fertig sind, dass ich sie anschrauben kann.

Ansonsten konnte ich die Tage auch das zweite Kinderzimmer bodentechnisch soweit vorbereiten, dass nur noch die Dielung rauf muss. Diese haben wir heute vormittag ausgesucht und wird morgen bestellt, sobald wir die genauen Quadratmeter gemessen haben. Wir wollen ja so wenig Verschnitt wie möglich: Jeder Euro zählt! (Denn leider sind auch wir schon deutlich über unserem Budget ... hier mal ein Baumarktbesuch, dort mal was mehr gekauft und schwups, sind ein paar tausend Euro weg. Nicht auszudenken, wenn wir noch großer gebaut hätten.)

Die Straßenseite ist schon fertig eingedeckt. Der Süden wird dann morgen abgeschlossen. YEAH
Die Straßenseite ist schon fertig eingedeckt. Der Süden wird dann morgen abgeschlossen. YEAH

Aber auch die Dachdecker waren weiter fleißig. Fensterbleche sind alle dran und die Dacheindeckung zur Straße ist fertig. Nun fehlt noch ein bisschen was auf der anderen Seite und dann ist auch hier ein Häkchen dran. Wenn ich die Sache mit den Fenstern schnellstmöglich hinbekomme, kann das Gerüst am Freitag oder spätestens am Montag weg. Ein Meilenstein!

An den Ostertagen haben wir trotz des bescheidenen Wetters vor allem im Garten was geschafft und auch das ganze Holz vorne und hinten ein bisschen aufgeräumt. Wenn wir mit Wasser und Strom angeschlossen werden, brauchen die Jungs Baufreiheit. Ein wenig liegt noch rum, aber das kommt dann weg, wenn das Gerüst abgebaut wurde.

Damit wir nach dem Hausbau nicht verhungern müssen, haben wir die Hochbeete mit Erdbeeren bepflanzt und noch Gemüse auszusät. Am Sonntag hat dann unsere Straße zu diversen Osterspielen eingeladen. Die Nachbarschaft dort ist echt der Hammer und wir hatten lustige zwei Stunden. Doch nun heißt es: Ab ins Bettchen! Ich muss für den Farbschock morgen ausgeruht sein, damit ich bei den Fensterfarben nicht vom Gerüst falle! ;) Grüße, die Pullas

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Streichen? CHECK! Dach? FAST-CHECK! Fenster? Noch lange nicht!

Das Bauen macht einen nicht jünger, aber noch können wir blöde in die Kamera grinsen! Als wenn uns so ein paar Tonnen Holz fertig machen können. Pfffff
Das Bauen macht einen nicht jünger, aber noch können wir blöde in die Kamera grinsen! Als wenn uns so ein paar Tonnen Holz fertig machen können. Pfffff

Ihr wart wirklich richtig tapfer! So lange musstet Ihr nun auf die neuesten Neuigkeiten warten! Respekt! Ich will ja nicht rumheulen und nach Entschuldigungen suchen, aber es war schlicht und einfach keine Zeit für solche Spielereien hier. ;) Wir mussten schaffe, schaffe, schaffe! Und streiche, streiche, streiche. Schleife, schleife, schleife! Säge, säge, säge und, jetzt kommt's: schlafe, schlafe, schlafe! Ja, richtig, am Sonntag haben wir sogar so etwas wie ausgeschlafen, bevor es dann als Familie auf die Baustellle ging. Herrlich war's!

Gestern hat ein Kran die restlichen Tonziegel aufs Dach gehoben, heute wurde mit dem Eindecken begonnen. Yeah!
Gestern hat ein Kran die restlichen Tonziegel aufs Dach gehoben, heute wurde mit dem Eindecken begonnen. Yeah!

Ansonsten standen die Tage wieder ganz im Zeichen des Pinsels, der Dachziegel, Fensterverkleidung und des Bodenaufbaus im Obergeschoss. Die Pinsel können nun endlich ruhen, denn ich denke, wir waren nun so gut wie überall drei Mal mit den Dingern. Einmal grundiert, zwei Mal gestrichen. Es wird bestimmt hier und da mal einen Quadratzentimeter geben, der nur eine Schicht Farbe gesehen hat, aber dann ist es halt so. Ick hab keenen Bock mehr!

Da ist der Fußbodenunterbau nun fertig. Da wir keinen Estrich haben wollen und auch nicht brauchen, sieht das vielleicht etwas abenteuerlich aus, doch erfüllt es am Ende den gleichen Zweck. Hoffentlich. ;)
Da ist der Fußbodenunterbau nun fertig. Da wir keinen Estrich haben wollen und auch nicht brauchen, sieht das vielleicht etwas abenteuerlich aus, doch erfüllt es am Ende den gleichen Zweck. Hoffentlich. ;)

Der Fußbodenunterbau in einem Kinderzimmer und der elterlichen Liebeshöhle ist auch fertig. Samstag habe ich dort die Steico-Platten eingepasst und nun brauchen nur noch die Massivdielen verlegt werden. Kindergeburtstag! Das andere Kinderzimmer wird auch zu Ostern fertig. Da fehlt mir nur noch eine Fuhre Kieselsteine, die aber am Donnerstag in den Morgenstunden kommen. Steven freut sich schon jetzt aufs Hochschleppen! ;)

Parallel haben auch die Fensterverschalungen richtig viel Liebe bekommen.

Künstler bei der Arbeit. Jedes Brett wird "frei nach Schnauze" angezeichnet, dann gesägt und am Ende geschliffen. Macht aber irgendwie Spaß!
Künstler bei der Arbeit. Jedes Brett wird "frei nach Schnauze" angezeichnet, dann gesägt und am Ende geschliffen. Macht aber irgendwie Spaß!

Für jedes Fenster müssen vier Bretter und drei Vierkanthölzer bearbeitet werden. Da wir uns  bei den Schalungsbrettern für organische Formen entschieden haben, bin ich schon einige Stunden am Sägen und Schleifen. Schwiegervaddern hat dann zum Glück schon eine Menge grundiert, so dass sie dann vor dem Einbauen "nur" noch gestrichen werden müssen.

Am Wochenende hat Jule im Garten auch richtig Gas gegeben und mit Schwiegermuddern einen vollen Hänger an Müll und Abfall weggebracht. Jetzt, da die Ziegel auch auf dem Dach sind, haben wir wieder richtig viel Platz auf dem Grundstück. :)

Wie Ihr seht, werden die Schritte etwas kleiner, aber das Ziel ist in Sicht. Ich kann auf jeden Fall schon wieder etwas besser schlafen. Ein gutes Zeichen! ;) Danke und Grüße an alle!

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Holz ist geduldig, doch bin ich nicht aus Holz. ;)

Der Prototyp der Fensterverschalung. Wellenförmig, rund und ohne Wasserwaage ... und jedes Fenster soll am Ende eine andere Farbe haben. Halt wie ein Hexenhaus.
Der Prototyp der Fensterverschalung. Wellenförmig, rund und ohne Wasserwaage ... und jedes Fenster soll am Ende eine andere Farbe haben. Halt wie ein Hexenhaus.

Bei der Hausbauplanung träumt man ja immer ganz romantisch vor sich hin, was man doch dann so alles machen möchte, wenn es denn nun endlich mal losgehen würde. Die BigFour der Planung waren bei mir Ofen, Schiebetür, Treppengeländer und ... tararara: Die Fensterverschalung für Außen. Haltet mich für verrückt oder auch nicht, doch darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Sie sollte irgendwie organisch sein und dann vor allem bunt. Doch wie genau es aussehen sollte, wussten wir nicht. Es sollte entstehen ... und es entstand! Als das Thema auf der To-Do-Liste stand, nahm ich die Stichsäge und legte los.

Die Oberteile der Fensterverschalungen habe ich in Akkordarbeit heute fertig gestellt. Da war ich wieder einmal froh, vernünftiges Werkzeug zu haben. Geschliffenes Holz ist außerdem saugeil zum Rüberstreicheln.
Die Oberteile der Fensterverschalungen habe ich in Akkordarbeit heute fertig gestellt. Da war ich wieder einmal froh, vernünftiges Werkzeug zu haben. Geschliffenes Holz ist außerdem saugeil zum Rüberstreicheln.

Die oberen Bretter sind schon für alle Fenster fertig geschnitten und die Kanten alle sauber abgeschliffen. Die nächsten Tage sind dann die Außenwangen dran ... das ist zeitlich ein ganz schöner Aufwand. Aber wer drei Hexen im Haus hat, braucht halt diese Fenster. Hüüüülft ja wieder mal nüscht. ;)

Auch an der Schiebetür ist ein Häkchen dran. Als letztes Fenster haben wir das Biest gestern eingebaut. Über 300 kg, vier Männer und zwei Sauggriffe... ja, saugen können wir! Am Ende war es alles gar nicht so schlimm und die schlaflose Nacht davor war wieder einmal umsonst. Aber nicht kostenlos.

Ok, ich könnte ja jetzt sagen, dass ich die Schiebetür alleine eingesetzt habe ... doch sind die anderen drei Persönchen  auf dem Bild nicht zu sehen. Und ich glaube, die Tür war hier sogar schon festgeschraubt. Ich traute dem Frieden nur nicht so ganz.
Ok, ich könnte ja jetzt sagen, dass ich die Schiebetür alleine eingesetzt habe ... doch sind die anderen drei Persönchen auf dem Bild nicht zu sehen. Und ich glaube, die Tür war hier sogar schon festgeschraubt. Ich traute dem Frieden nur nicht so ganz.

Micha, Dominik, Steven und ich haben seither zwar extrem Rücken, aber so ist da nun  mal auf dem Bau.

Apropos Bau: Micha hat sich liebevoll um die Verkleidung des Schornsteins mit Naturschiefer gekümmert. Und was soll ich sagen: Er hat das prima gemacht. Auch die ersten Ziegelreihen wurden von ihm ausgelegt und die Blecharbeiten weiter gemacht. Da gibt es zum Ende der Woche ein fettes Bienchen ins Muttiheft. Als Bonbon kommt er sogar morgen und macht weiter. Arbeitstier!

Dominik hat sich die Tage vor allem mit dem Trockenbau in den Bädern beschäftigt. Durch das Setzungsverhalten ist das leider nicht ganz so einfach wie beim klassischen Steinhaus. Doch sollten wir das ganz gut hinbekommen haben. Spätestens in drei Jahren sehen wir ja dann, ob die Dusche im HWR gelandet ist, weil sie das Haus mit runtergerissen hat. ;)

Als wenn die Tage nicht genug passiert wäre, ist heute noch unser Treppenbauer zum Aufmessen gekommen. Super Typ, prima Termin. Alles geklärt. Nun heißt es knapp drei Wochen warten und dann geht's offiziell in die Höhe. Danach wird dann ein weiteres Träumchen der Hausplanung wahr ... was das ist, wird aber nicht verraten! ;) Liebe Grüße!

 

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Die Ereignisse überschlagen sich und wo ist nur die Zeit geblieben

Hand in Hand durchs Feuer gehen ... ist das ramontisch! Ach ja, im Hintergrund ist unser neuer Grundofen zu sehen. ;)
Hand in Hand durchs Feuer gehen ... ist das ramontisch! Ach ja, im Hintergrund ist unser neuer Grundofen zu sehen. ;)

Es ist echt zum Heulen. Die Zeit verfliegt schneller als man Zeit sagen kann. Verrückte Bauwelt. Das ganze Wochenende war von oben bis unten vollgepackt mit schönen Sachen und schwups, ist man hier im Netz gefühlt tausende Ereignisse im Hintertreffen. Ein Mist. Via Facebook und Instagram haben wir ja schon versucht, ein bisschen was zu schreiben, doch soll es ja hier in der weiten Welt des Internets Persönchen geben, die Keines von Beidem nutzen... daher gibt es also auch hier wieder ein paar Bild für Euch Oldschooler! ;)

Hier noch einmal von seiner Schmuckseite. Die Kacheln sind aus Sardinien, die kleinen Steine aus Korsika gesammelt ... von unserem Lieblingsgumpenplatz dort.
Hier noch einmal von seiner Schmuckseite. Die Kacheln sind aus Sardinien, die kleinen Steine aus Korsika gesammelt ... von unserem Lieblingsgumpenplatz dort.

Es wurde nämlich nicht nur am Ofen gearbeitet, sondern haben uns auch viele fleißige Hände beim Anstrich des Hauses geholfen. Trotzdem sind wir leider erst knapp mit der ersten Wachslasur-Runde durch. In den letzten Wochen durften wir ja nun echt schon einige Arbeiten ausführen, doch ist das Streichen aktuell unangefochten an erster Stelle der Kotztabelle. Die gute Nachricht: Alle ca. 6-8 Jahre dürfen wir wieder ran. Wer Holz vor der Hütte haben will, muss halt leiden ... ist ja im wahren Leben auch so. ;)

 

Lieblingsschwiegermutter im Vordergrund und Lieblingsschwiegervater im Hintergrund ... Wachslasur ist halt dicker als Blut... oder so ähnlich. ;)
Lieblingsschwiegermutter im Vordergrund und Lieblingsschwiegervater im Hintergrund ... Wachslasur ist halt dicker als Blut... oder so ähnlich. ;)

Zum Glück haben sich doch einige Helfer todesmutig an die Wand gewagt und mitgemacht. Hat halt leider nur nicht gereicht. ;) So bleibt die Tage immer wieder nochmal eine Wand für mich übrig. Heute war die Gaube fällig. Doch wenn alles klappt und das Wetter mitspielt, sollten wir am Samstag fertig werden. Da kommen noch einmal zwei Streichprofis, die uns unterstützen. Es sind einfach noch zu viele andere Aufgaben, so dass man halt nicht alles alleine machen kann.

Doch es sind die Tage auch noch ganz viele andere Sachen passiert! Die Kieselsteine für unseren Fußbodenunterbau im OG sind heute gekommen und Steven hat diese schon fast alle hochgetragen (Da wir keinen Estrich haben, brauchen wir als Trittschallschutz Masse in den Böden ... da haben wir einfach Kieselsteine genommen. Warum? Warum nicht!) Der Dachdeckerchef Micha Matthe hat mit den Klempnerarbeiten begonnen und die ersten Teile der Regenrinne sind dran. Der Schornsteinfeger war heute spontan da und bei der Begehung war alles in Ordnung und nach den Vorgaben ausgeführt. Was sind wir doch für Streber.

Die ersten Klempnerarbeiten wurden heute vom Chef persönlich erledigt. Morgen geht's da weiter, so dass Ende der Woche die Ziegel aufs Dach können. Yeah!
Die ersten Klempnerarbeiten wurden heute vom Chef persönlich erledigt. Morgen geht's da weiter, so dass Ende der Woche die Ziegel aufs Dach können. Yeah!

Der Elektriker Dirk ist unten mit seinen Strippen fertig und wir sind leider wieder auf zwei verschlossene Bohrungen gestoßen. Zum Glück in nicht so entscheidenen Ecken. Naja, das ist schon ein kleiner Nachteil bei der Bauweise. Aber alles Gute ist nie zusammen! ;)

Dominik bastelte weiter an der Unterkonstruktion des Fußbodens im OG und ist dort so gut wie fertig. Ich habe in den Streichpausen die ganzen Fenster seitlich mit Kompriband abgedichtet. Wie sagte doch unser Nachbar Frank letztes: Erholung durch Arbeitswechsel! ;)

 

Wie Ihr seht, gibt es immer noch ordentlich was zu tun. Am Mittwoch kommt der Treppenbauer zum Aufmaß. Das wird wegen des Ofens auf jeden Fall eine Herausforderung. Aber einfach kann ja jeder. ;)

Wir werden weiter berichten ... wenn uns jemand ein bisschen Zeit zuschicken könnte, wären wir sehr froh. Ein, zwei Stündchen mehr Schlaf wären aktuell auch ganz schön ... *mimimi *heuldoch

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Das Herz des Grundofens ist fertig - Nen geiles Gefühl!

Muddi beim Ackern! Morgen wird der Pinsel weiter geschwungen!
Muddi beim Ackern! Morgen wird der Pinsel weiter geschwungen!

Und wieder so ein Tag, wo sich die Ereignisse überschlugen und das Dauergrinsen im Gesicht nicht verschwinden wollte. Da es auch für mich heute die 16. Stunde ist, nur ganz kurz und knapp ... dafür aber mehr Fotos als sonst. ;)

  • Die Sanitärexperten Andi und Jonas waren mittags mit allem fertig. Die Leitungen haben den Drucktest bestanden. Alle sind glücklich!
  • Die Zelluloseeinbläser (ja, blasen können die Beiden! ;)) kamen überraschend schon heute anstatt morgen. Solche Überraschungen sind genau mein Geschmack! Danke
  • Jule hat die Südseite weiter grundiert und konnte wegen ihres unglaublichen Streichtalentes sogar die meiste Zeit dabei telefonieren. Respekt! ;)
Wie Dominik wieder alles gibt für einen geraden Boden! Teufelskerl!
Wie Dominik wieder alles gibt für einen geraden Boden! Teufelskerl!
  • Steven und Dominik haben den Unterbau für die Fußböden im Obergeschoss angefangen und sind schon sehr weit gekommen.
  • Tja und die Ofenbauer Monika und Andreas haben mit mir den Grundofen aufgebaut. Der Schornsteinanschluss passte auf den Millimeter genau und ich hatte vor Freude etwas Pippi in den Augen. Das war wichtig mit dem Schornstein und die 24 Kontrollmessungen haben anscheinend was gebracht. Danke Olaf!
Konzentration pur ... wenn hier ein Stein falsch gesetzt wird, heißt es "kalte Füße" für den Rest des Lebens! ;)
Konzentration pur ... wenn hier ein Stein falsch gesetzt wird, heißt es "kalte Füße" für den Rest des Lebens! ;)
  • Wir Drei haben dann Stück für Stück den Kern des Ofens mit seinem langen Zug gesetzt. Das ist ein ganz schönes Biest. Der Brennraum ist der Hammer! Zwischenzeitlich habe ich mich erwischt, wie ich Schmetterlinge im Bauch hatte. :)
  • So haben wir bis kurz vor 19 Uhr geklebt, geklammert und geschmiert, dann war der Kern des Ofens fertig. Wow!
  • Morgen wird die Hülle geklebt und die Sitzbank gemauert. Diese werden wir vermutlich etwas verändern und verkleinern, weil der Ofen so schon echt groß ist. Muss er ja aber auch, er soll die Hütte schließlich auch warm machen!
  • Schönen Abend an Euch Mäuse und bis zum nächsten Update! Doch nicht so kurz geworden hier! DANKE! :)
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Ameisen im Blockhaus und alle freuen sich - Es geht voran!

Das war noch gestern beim Abschleifen der Außenverzahnungen als Vorbereitung fürs Streichen. Heute hatte ich glaube gar kein Werkzeug in der Hand. ;)
Das war noch gestern beim Abschleifen der Außenverzahnungen als Vorbereitung fürs Streichen. Heute hatte ich glaube gar kein Werkzeug in der Hand. ;)

Es jibt sone und solche Tage! Gestern war eher soner und heute solcher. Oder anders herum. So wie man's sieht. Kurzum: Heute war bei uns wieder ein absoluter Treffpunkt der Handwerkerkompetenz. Eigentlich waren sogar fast alle da, die aktuell noch was zu tun haben. Die Gerüstbauer haben das Gerüst kurz verschoben, zwei Dachdecker waren fleißig am Vordach beschäftigt (schon wieder arbeiten welche am Vordach... Wahnsinn!), ein Dachdecker kümmerte sich parallel um das Setzen des Schornsteins und die entsprechenden Vorbereitungen, der Elektriker wuselte im EG rum und bohrte, was das Holz hält. Der Sanitärinstallateuer kümmerte sich um die ersten Leitungen vom HWR ins Gästeklo und in die Küche. Ja, und Dominik machte von allem alles.

Und Vaddi mittendrin. Ich glaube, so viele Entscheidungen wie heute, musste ich noch nie an einem Tag fällen. Gefühlt wollten zwischenzeitlich alle Gewerke etwas von mir. Doch nahm ich es sportlich, denn das hieß ja: Es wird geackert an allen Ecken und Enden.

Ist das nicht ein süßer Fratz, dieser Dominik! Aber Mädels bleibt ganz ruhig, der Junge ist sehr glücklich vergeben! ;) Hier seht Ihr mal die Wanddurchführung für den Schornstein. Schon komisch, wenn dort jemand die Säge ansetzt... ;)
Ist das nicht ein süßer Fratz, dieser Dominik! Aber Mädels bleibt ganz ruhig, der Junge ist sehr glücklich vergeben! ;) Hier seht Ihr mal die Wanddurchführung für den Schornstein. Schon komisch, wenn dort jemand die Säge ansetzt... ;)

Ganz im Gegenteil zum gestrigen Tag. Dort beendetete mein lieber Austen, unser zweiter Zimmermann, seine Arbeiten am Vordach (DANKE Dir für alles!) und wir überlegten und noch das weitere Vorgehen bei den Fenstern. Und ich schliff die ganzen Eckverzahnungen ab und machte mit Steven dies und das. Die Dachdecker erledigten ihre Sachen wie immer gut, doch hing ich dann die ganze Zeit am Telefon. Bei der Schornsteinbestellung gab es bzgl. der Wanddurchführung ja das besagte Missverständis und so musste ich noch ein ganz bestimmtes Teil besorgen, was sich überall sehr rar gemacht hat. Aber ich konnte noch so ein Ding ausfindig machen und war dann heute in Velten, um es abzuholen. Nun ist alles da und Papa ist glücklich! ;)

Aller Anfang ist schwer. Olaf hat die ersten Steine des Schornsteins perfekt angepasst und nun kann gemetert werden. DANKE
Aller Anfang ist schwer. Olaf hat die ersten Steine des Schornsteins perfekt angepasst und nun kann gemetert werden. DANKE

So hat der Dachdecker Olaf schon die ersten Steine des Schornsteins gesetzt und man erkennt schon gut, was es am Ende werden soll.

Eigentlich war es ja das große Ziel, ein ganz einfaches Haus zu bauen. Dieses hat ja gefühlt bis jetzt noch nicht ganz so geklappt. (Bitte denkt an das Vordach!) Doch heute, heute war es endlich soweit, dass wir belohnt wurden für unseren Mut zur Einfachheit: Der Sanitärinstallateur wird wohl mit allem sehr schnell fertig sein. Er braucht nur Kaltwasserleitungen legen (wir machen das Wasser mit dezentralen Boilern oder einem Durchlauferhitzer warm), im EG gibt es keine Dusche, keine Heizungsrohre im Haus und die Wege sind aufgrund der kompakten Bauweise auch extrem kurz. Ach, das ist schön und ein großer Spaß mit anzusehen, wie schnell die Jungs vorankommen.

 

Die ersten Installationen zum Gästeklo. Klein, aber fein. Wer wegen der Größe meckert, kann auch gern draußen pinkeln gehen... aber bitte nicht groß machen!
Die ersten Installationen zum Gästeklo. Klein, aber fein. Wer wegen der Größe meckert, kann auch gern draußen pinkeln gehen... aber bitte nicht groß machen!

Das Gleiche kann man auch vom Elektriker sagen, der auch im EG die Deckenstrahler und den großen Teil der Steckdosen fertig hat. Ab Donnerstag kommen wir dann zum Herzstück des Hauses: Der Ofen wird aufgebaut. Ach, da freue ich schon riesig drauf.

Wer da Interesse daran hat, ist herzlich eingeladen, uns dabei zu besuchen. Schreibt mich doch kurz an und Ihr könnt jederzeit vorbeikommen, wenn wir mit den Ofenbauern das Ding setzen. Das ist auf jeden Fall super spannend und sehr interessant. Und wenn alles klappt, wird am Sonntag das erste Mal angefeuert! Ick bin schon janz uffjeregt!

Morgen soll es ja nach dem Kaiserwetter der letzten Tage wieder etwas regnen. Na das hat sich Petrus auch verdient. Wir kümmern uns dann um die Fenster und den Einstieg zum Fußbodenaufbau im Obergeschoss. Die Rohre werden weiter verlegt und der Schornstein wird weiter an Höhe gewinnen. Langweilig wird's ja zum Glück nie. Danke Euch für das tolle Feedback der letzten Tage und Wochen ... Ihr seid Klasse! Gruß und Kuss, die Bullas

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Ach Mensch, das waren schöne Tage auf der Blockhaus-Baustelle

Der Richtkranz, gebastelt von unserer Kita. DANKE nochmal!
Der Richtkranz, gebastelt von unserer Kita. DANKE nochmal!

Kaum reißt sich Petrus ein bisschen am Zippel, schon steigt die Stimmung aufm Bau ins Unermessliche! Passend zum Thema Holzhaus machten wir die Tage Nägel mit Köpfen und beschlossen recht kurzfristig, für den Freitag ein kleines Richtfest abzuhalten. Wegen Glück und Segen ... und endlich mal wieder die Feuerschale benutzen zu können.

Doch vor dem Feiern kommt das Schuften. Warum soll es bei uns anders sein als im wahren Leben. Die Dachdecker hatten Freitag Traumwetter und schafften richtig viel. Austen und Dominik kümmerten sich weiter um das Vordach, welches nun ganz offiziell zu den teuersten Quadratmetern des Hauses gehört. Kein anderes Holz im Haus hat so viele Arbeitsstunden und Liebe verschluckt. Also wenn Ihr uns mal besuchen kommt, bitte, bitte würdigt dieses Meisterwerk der Zimmermannskunst entprechend. Und wenn es Euch nicht gefallen sollte, bitte einfach die Backen halten und geschickt überspielen. Da sind wir nach den letzten Tagen etwas sensibel. ;)

 

Steven und ich haben weiter die Fenster eingebaut und sind gefühlt immer besser dabei geworden. Hier und da sind die Biester nicht 100 % gerade, aber was soll's, dafür ist es selbst gemacht und somit extrem individuell. Die größte Fummelei kommt ja auch erst noch, wenn die Freiräume zur Bohlenwand gedämmt und dann verschalt werden müssen. Schritt für Schritt und bloß nicht zu viel darüber nachdenken, was noch alles ansteht. ;)

 

 

Zimmermann Austen beim Verlesen des Richtspruches. Danach mussten Jule und ich einen Nagel reinschlagen. Nach lockeren 31 Schlag war das Ding versenkt. Lächerlich! ;)
Zimmermann Austen beim Verlesen des Richtspruches. Danach mussten Jule und ich einen Nagel reinschlagen. Nach lockeren 31 Schlag war das Ding versenkt. Lächerlich! ;)

Jule hat parallel das Essen und die Getränke für das Richtfest vorbereitet, damit die eingeladenen Helfer und die lieben Nachbarn nicht verhungern oder bei der "Hitze" verdursten müssen. Unser aktueller Zimmermann Austen hat sich bereit erklärt, die Zeremonie mit einem kleinen Spruch durchzuführen. Vorfreude auf beiden Seiten. Gegen 16.30 Uhr trudelten die meisten ein und wir waren unglaublich glücklich, wie viele liebe Menschen uns bis dato geholfen haben. Auch unsere Nachbarn waren wieder einmal der Hammer. Es ist ein herrliches Gefühl, wenn man weiß, dass die Nachbarschaft funktioniert und die Straße zusammenhält. Da wird es bestimmt in der Zukunft noch das ein oder andere Straßenfest geben. DANKE an Euch alle, die uns den Abend bei Lagerfeuer und Stockbrot versüßt haben! Ein Extradankeschön geht an unsere Kita, die durch harte Kinderarbeit den schönen Richtkranz gebastelt haben. :)

 

 

Die vielen schönen Geschenke wurden gleich verpflanzt und ausgesät. DANKE!
Die vielen schönen Geschenke wurden gleich verpflanzt und ausgesät. DANKE!

Samstag und heute war Jule mit den Kindern und Schwiegereltern in Brandenburg unterwegs, so dass ich gestern von 8 Uhr bis kurz vor 20 Uhr auf dem Grundstück war ... und ich hätte noch länger bleiben können, doch war es dann einfach zu dunkel so ganz ohne Lampe.

Die Dachdecker waren auch gleich von früh bis Nachmittag da, um den verlorenen Donnerstag aufzuholen. Mit Bravur geschafft und zum Richtfest sind die Mordskerle auch noch geblieben. DANKE! Ich habe die Verschalung vom Vordach ausgenagelt (erwähnte ich schon, wie viele Arbeitsstunden dort drin stecken?), mit Robi die Fenster weiter fertig gemacht, Holz gehackt, ein Hügelbeet für die Kürbisse und die Zucchini angelegt, den Verschnitt vom Holz sortiert und die meiste Zeit durch die Gegend geguckt, was noch alles gemacht werden kann. Ich habe mich dann für die Zirkelvarianten entschieden: 5 min das, 5 min das nächste, 5 min was anderes usw. ... bis ich irgendwann wieder bei der ersten Station war. Abwechslung pur!

Heute sind dann meine Mumus wieder zurückgekommen und gleich aufs Grundstück gefahren. Es war sehr schön, mal die ganze Familie vor Ort zu haben. Morgen geht's weiter ... am Vordach fehlt z.B. noch ein Verschalungsbrett. ;) Schönen Start in die Woche für Euch, die Bullas

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Petrus dreht völlig durch ... Dachdecker müssen abdrehen.

Die Holzfaser-Steico-Platten für eine zusätzliche Dämmung und die Regen- und Winddichtigkeit des Daches. Damit braucht man keine weitere Folie auf dem Dach und spart sich die klassische Unterspannbahn
Die Holzfaser-Steico-Platten für eine zusätzliche Dämmung und die Regen- und Winddichtigkeit des Daches. Damit braucht man keine weitere Folie auf dem Dach und spart sich die klassische Unterspannbahn

Der heutige Tag wird nicht als der Erfolgreichste in die Geschichte des Bullablockbaus eingehen. Petrus war es nämlich völlig schnuppe, dass jeder hochbezahlte Meteologe Deutschlands für heute Sonne vorher gesagt hat. Es war im einfach Wurst. Er hat es ohne Warnung den ganzen Tag bis 14 Uhr regnen lassen. Dieser Schlawiner. Gut für die Blumen und Bäume, doof für die Dachdecker. Diese sind nämlich seit gestern wild am Ackern, die Steicoplatten als Alternative für die klassische Unterspannbahn zu verlegen. Doch heute mussten sie wieder abziehen, da der Regen sonst die Zellulosedämmung komplett durchnässt hätte.

Am Mittwoch haben die Jungs um Micha Matthe eine Menge geschafft: Platte, Konterlattung, Lattung für die Ziegel ... wenn das ganz Dach so aussieht, kann der Zelluloseexperte wieder seinen Rüssel reinhalten. ;) Dann komme die Ziegel rauf. Fertig. Easy!
Am Mittwoch haben die Jungs um Micha Matthe eine Menge geschafft: Platte, Konterlattung, Lattung für die Ziegel ... wenn das ganz Dach so aussieht, kann der Zelluloseexperte wieder seinen Rüssel reinhalten. ;) Dann komme die Ziegel rauf. Fertig. Easy!

So hieß es für die Jungs ab 9 Uhr: Feierabend!

Austen, unser zweiter Richtmeister, der sich gerade mit viel Liebe fürs Detail um das Vordach kümmert, trotzte dem Regen mit guter Laune und entsprechender Kleidung. Ich hing den ganzen Vormittag am Telefon, da wir beim ersten Aufbauversuch des Schornsteins mitbekommen haben, dass ich noch eine besondere Wanddurchführung brauche. Schornsteinfeger angerufen. Ofenbauerin angerufen. Holzpossling angerufen. Schornsteinfeger. Holzpossling. Mutti. Ofenbauerin. So ging es die ganze Zeit, bis das Ohr glühte

Kommen wir zu meinem Lieblingsthema: Blockhausbau und Fenster. Das ist gar nicht so einfach. Rutschleisten bauen, damit sich das Haus um die Fenster setzen kann. Den Hohlraum verschalen, damit die Zellulose hält, alles miteinander verschrauben. Das war die Pflicht. Die Kür kommt mit dem Einbau der Fenster, die aufgrund 3-fach-Verglasung, Holzrahmen und Verbundsicherheitsglas alles andere als leicht sind. Also ehrlich gesagt sind sie mit eingehangenden Fenster so gut wir gar nicht zu transportieren. Also Fensterflügel ausbauen und mit den Rahmen arbeiten. Alles kein Hexenwerk, aber irgendwie trotzdem ein komisches Gefühl, in die nicht unbedingt supergünstigen Hausteile zu Bohren. Da muss man schon mal Eier zeigen. ;)

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben Steven und ich uns besser eingefuchst und die Rahmen schneller eingebaut. Vorher müssen halt nur leider immer noch die Fensterumrandungen ran, die ich mal in einer ruhigen Stunde mit der Kappsäge vorgeschnitten habe. Ihr merkt, die Fenster brauchen sehr viel Liebe und Zuneigung. Sind halt auch nur Menschen.

 

Jule hat heute die Baustelle wieder mal super aufgeräumt, nachdem die Männerwirtschaft die letzten Tage ordentlich eskaliert ist. Erkläre das mal jemanden, dass man in völliger Holzekstase nicht auf alles achten kann und hier und da nun mal ein Stück runterfällt. Schwerkraft und so. Nun ist aber wieder alles sauber. Bis morgen gegen 12 Uhr. ;)

 

Wenn Petrus es denn will, wird morgen ein schöner Tag. Die Dachdecker sind heiß und werden auch am Samstag Gas geben, um den heutigen Tag aufzuholen. Das ist eine Einstellung. Löblich, löblich. Papa ist sehr glücklich.

 

Schönen Abend, Ihr Holzwürmer, und bis bald. Die Bullas

 

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Fummeln ist nicht so mein Ding! Aber wat mutt, dat mutt!

So sieht die Hütte gerade aus. Der Dachüberstand auf der Südseite ist schon verschalt und morgen ist die Nordseite dran.
So sieht die Hütte gerade aus. Der Dachüberstand auf der Südseite ist schon verschalt und morgen ist die Nordseite dran.

Ganz ehrlich: Wenn das Haus seit letzten Freitag nicht komplett regendicht wäre, hätte ich am Wochenende kein Auge zu bekommen. Hier war Dauerregen und Sturm angesagt. Wir wären emoitional komplett kaputt gegangen. :) Aber auch so war es nicht schön, denn der Sturm hat hier und da mal ein bisschen Folie angehoben und in eine Fensteröffnung ist so viel Wasser eingedrungen, dass die Zellulose dort komplett durchnässt ist. Also habe ich das heute alles wieder rausgenommen und es wird mit dem Dach dann später wieder aufgefüllt. Ansonsten ist aber nichts passiert. Schööööööööööön!

Am Freitag ist Guido mehrere Stunden übers Dach gekrochen, um die Sparrenschrauben einzuziehen. Ein Knochenjob für Mensch und Maschine. ;)
Am Freitag ist Guido mehrere Stunden übers Dach gekrochen, um die Sparrenschrauben einzuziehen. Ein Knochenjob für Mensch und Maschine. ;)

Die letzten Tage sind wieder wie im Fluge vergangen, doch haben wir auch schön was geschafft. Nach den ersten Tagen der großen Fortschritte, sind nun aber eher die Fummelarbeiten dran. Dabei habe ich gemerkt, dass diese Art des Fummelns echt nicht so mein Ding ist. ;)

Ansonsten war heute so viel Fachpersonal auf der Baustelle wie noch nie: Neben uns Zimmermannsfrischlingen Steven und mir waren Thomas und Dominik am Start, ein weiterer Zimmermann ist diese Woche auch nocht zur Unterstützung dabei und der Elektriker Dirk hat im Laufe des Tages sogar fast

Dominik, der verlorene Sohn ist nach ein paar Tagen Abstinenz wieder zurück. Herrlich!
Dominik, der verlorene Sohn ist nach ein paar Tagen Abstinenz wieder zurück. Herrlich!

das komplette Obergeschoss mit Hülsen für die Dosen und Schalter ausgestattet.

Morgen gibt's noch einmal die gleiche Kombi an Baustellenkompetenz und am Mittwoch fangen die Dachdecker mit ihrer Arbeit an. Da wir uns ja für die Steico-Dämmplatten anstatt der normalen Unterspannbahn entschieden haben, werden die Jungs vermutlichen ein bisschen länger zu tun haben als vorher geplant. Aber der Dachdecker-Chef Micha Matthe ist guter Dinge und höchst motiviert. :)

 

Ich hoffe mal sehr, dass das Wetter morgen etwas besser wird. Heute wurden wir schon ab und an vom Regen genervt. Wir werden berichten ... Danke und liebe Grüße!

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Die letzten beiden Tage hatten es in sich ... REGENDICHT!

Regendicht mit Aufdachsparren drauf ... die Südseite wurde auch schon mit der Dampfbremse versehen, dort fehlen nur noch die Sparren.
Regendicht mit Aufdachsparren drauf ... die Südseite wurde auch schon mit der Dampfbremse versehen, dort fehlen nur noch die Sparren.

Wenn doch alle Tage so gewesen wären wie gestern und heute! Wir haben ordentlich Meter geschafft und bei Traumwetter das komplette Dach verschalt und seit heute Nachmittag auch regendicht gemacht! YEAHHHHHH ... also wenn ich heute nicht gut schlafen kann, gehe ich morgen früh sofort zum Arzt, denn mehr geht echt nicht. Parallel war nämlich noch der Elektriker vor Ort, der schon einmal angefangen hat, die Zimmer zu verbinden. Das Zelluloseteam hat die Wände komplett bis zum Giebel ausgeblasen.

Teamarbeit auf dem Bau ... wie sagte Tobi heute so schön: Viele Hände, schnelles Ende! ;)
Teamarbeit auf dem Bau ... wie sagte Tobi heute so schön: Viele Hände, schnelles Ende! ;)

Und die Farbe für den Außenanstrich ist auch angekommen ... das war ja schon fast unheimlich, was heute alles so passiert ist. Das Verlegen der Dampfbremse lief am Ende auch besser als gedacht, da es zum Glück windstill war. Sonst wären wir bei den "Segelgrößen" ordentlich in die Luft gegangen. Für mich hieß es aber wieder einmal "Komfortzone verlassen": Da wir heute nur vier Leute waren, musste ich mit aufs oberste Gerüst und dort mit rumhampeln. Notiz an mich: Wenn ich muss, dann geht's. Doch muss ich zum Glück nicht so oft. ;)

Das Anbringen der Aufdachsparren war tolle Teamarbeit. Steven und Tobi haben unten alles vorbereiten, Thomas und ich haben die Dinger auf dem Dach befestigt. Noch können wir sagen, dass wir jeden Quadratzentimeter des Hausen kennen. Schönes Gefühl.

Das Ausblasen der Innenwände mit Zellulose war auch spannend zu sehen. Somit sind die Wände fast komplett fertig: Aufgestellt, Elektroleitungen vorgebohrt, innen fertig, außen muss nur noch Grundierung und Schutzanstrich ran.

Morgen müssen die restlichen Sparren auf der Südseite verbaut werden ... dann müssen alle Schrauben rein und es folgt die Aufdopplung. Dann kann der Dachdecker mit den Holz-Dämmplatten kommen. Wir haben uns nämlich gegen eine klassische Unterspannbahn entschieden und nehmen als Dachabschluss vor den Ziegeln diese natürliche Variante. Das Ziel war ja so wenig Folie wie nötig. D.h. insgesamt sind zwei Folien im Haus: In der Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit und die diffusionsoffene Dampfbremse im Dach. Ohne die Beiden geht wohl heutzutage nichts mehr. Na dann ist es halt so. Aber keine Folie in den Wänden und auch die Unterspannbahn haben wir uns gespart. Immerhin!

Hier noch ein paar Fotos und dann geht es bald wieder ins Bett. Wobei heute eher die Euphorie die Macht über unsere Körper gewonnen hat. Wenn, ja wenn ich Trottel früh nicht beim Einparken gegen unsere Laterne vor dem Grundstück gefahren wäre: Stoßfänger hinten komplett zerschossen. Naja, ich versuche das einfach zu verdrängen: Es ist nichts passiert. Nein, dort ist keine riesige Beule!

Heute zählt nur eins: REGENDICHT!!!!

Liebe Grüße, die Bullas

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Heute vor zwei Wochen waren wir ganz schön aufgeregt ...

Es hat zwar leider super lange gedauert, doch nun sind die Sichtsparren alle eingesetzt. Nun müssen noch die Wände drum herum angepasst werden. Irgendwas ist immer. ;)
Es hat zwar leider super lange gedauert, doch nun sind die Sichtsparren alle eingesetzt. Nun müssen noch die Wände drum herum angepasst werden. Irgendwas ist immer. ;)

... und heute sind wir es immer noch. Zum Anfang dachte ich: Also wenn das Holz erst einmal auf dem Grundstück liegt, dann werde ich ruhiger. Dann sagte mein Kopf: Wenn erst einmal die erste Lage auf der Bodenplatte fixiert ist, dann werde ich ruhiger ... wenn wir das EG verschalt haben, wenn die Wände alle hochgezogen sind, wenn das Dach abgebunden ist, wenn es verschalt ist, wenn es regendicht ist ... also dann kann ich auf jeden Fall ruhiger werden.

Bei den bodentiefen Fenster muss der untere Rand noch weiter gekürzt werden. Selbst mit der besten Stichsäge der Welt ist das eine Plackerei. Ich glaube, morgen muss da die Kettensäge ran. ;)
Bei den bodentiefen Fenster muss der untere Rand noch weiter gekürzt werden. Selbst mit der besten Stichsäge der Welt ist das eine Plackerei. Ich glaube, morgen muss da die Kettensäge ran. ;)

Ich habe so das ganz dumpfe Gefühl, dass immer etwas ist, um unruhig zu sein. Das muss besser werden. Wenn erst einmal die Fenster drin sind ... ;)

 

Unsere beiden hauptamtlichen Superzimmerer haben sich den ganzen Tag dem Dachstuhl gewidmet. Steven und ich haben vormittags die restlichen Fenster vorbereiten und Restarbeiten erledigt. Danach ging es aufs Dach. Also Steven.

Wir haben mit dem Verschalen angefangen und nach ein, zwei Anfängerfehlern richtig was geschafft.

Arbeitsteilung. Einer auf dem Dach. Eine auf dem Gerüst. Einer auf dem Boden.
Arbeitsteilung. Einer auf dem Dach. Eine auf dem Gerüst. Einer auf dem Boden.

Ich habe mich um alle Sachen auf dem Boden und dem Gerüst gekümmert und Steven ist geklettert. Das war insgesamt schon ein ziemlicher "Spaß" ... aber muss ja gemacht werden. Schon alleine wegen des ruhiger Schlafens. ;)

Zur Nordseite sind 2/3 verschalt, der Rest kommt morgen. Dann fangen wir bestimmt auch noch die Südseite mit dem Giebel an.

Früh werden wir auf dem Weg zur Baustelle noch eine ordentliche Dampfbremse besorgen, die aber noch diffusionsoffen ist. Dann kann diese vielleicht sogar auch noch rauf.

Aha, erwischt! Mit Händen in den Taschen auf Baustellen rumstehen ... das haben wir gern. ;)
Aha, erwischt! Mit Händen in den Taschen auf Baustellen rumstehen ... das haben wir gern. ;)

Jule und ihre Freundin Sue aka Psyü waren heute auch am Ackern. Also relativ. Es wurden die Aufkleber auf den Bohlen entfernt, ansonsten haben sie meist das gemacht, was sie am besten können: Gut aussehen und quatschen. Nee, nee, sie haben schon gut geholfen. ;)

Ich werde jetzt erst einmal gaaaanz ruhig sein und Feierabend machen. Morgen früh dürfen wir ja endlich weiter ran. Wir können ein Glück haben ... liebe Grüße und schlaft gut.

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Die 2. Woche fing gut an ... jetzt ist das Dach fällig!

Mein Arbeitsplatz am Samstag. Es mussten für die Fenster die T-Profile (Rutschleisten) gebaut werden... Vaddi war seeeehr fleißig
Mein Arbeitsplatz am Samstag. Es mussten für die Fenster die T-Profile (Rutschleisten) gebaut werden... Vaddi war seeeehr fleißig

Nein, keine Angst, wir haben uns weder getrennt oder keinen B(l)ock mehr, noch ist das Haus abgebrannt. Die letzten Abende hieß es einfach mal Familien- und Partnerzeit ... och nich unwichtig. ;)

Aber hier nun wieder ein paar Zeilen zum aktuellen Stand und natürlich Bilder, Bilder, Bilder.

Am Samstag habe ich mal was ganz Verrücktes gemacht: Ich war alleine auf der Baustelle und habe die vom Richtmeister gestellten Aufgaben erledigt. Und die Ruhe dabei genossen.

Die neue Stichsäge hat mir am Samstag ordentlich den Allerwertesten gerettet. Mit dem klassischen Fuchsschwanz hätte ich mir einen Wolf gesägt. Schwein gehabt! ;)
Die neue Stichsäge hat mir am Samstag ordentlich den Allerwertesten gerettet. Mit dem klassischen Fuchsschwanz hätte ich mir einen Wolf gesägt. Schwein gehabt! ;)

Fenster- und Türenausschnitte aussägen und T-Profile basteln. Zwischenzeitlich sind immer mal wieder Nachbarn und auch Freunde auf Überraschungsbesuch vorbeigekommen, was sehr schön und lustig war. Die Nachbarschaft ist echt der Hammer. (Falls hier ein Nachbar mitliest: Ja, Ihr seid gemeint! ;))

Sonntag sind wir als Familie noch einmal raus gefahren, haben etwas aufgeräumt, für die Kinder eine neue Schaukel eingeweiht und in der Feuerschale unsere Sachen eingequalmt. Ich habe mir das mit dem Feuermachen sehr romantisch vorgestellt, doch war ich von uns vieren der Einzige, der das so empfand. Die Mädels waren insgesamt gesehen eher genervt vom Qualm ... aber nur mit einem Ofen heizen wollen. Die werden die nächsten 15 Winter bis zum Auszug Spaß haben. ;)

 

Frisch und auch wegen des Wetters gut gelaunt ging es heute pünktlich um 8 Uhr wieder los. Zum Abbinden (zurecht schneiden) des Dachstuhls haben wir noch einen zusätzlichen Profi-Zimmermann mit ins Boot geholt, der uns die nächsten drei Tage bei der Arbeit unterstützen wird. Dirk und unser Richtmeister sind ein super Team und haben heute mit unserer Trage- und Schraubehilfe die Sichtsparren fertig gemacht und eingesetzt. Langsam sieht der Holzhaufen wie ein Haus aus!

Die Klaue in den Sichtsparren liegt auf der Firstpfette auf. Schon spannend.
Die Klaue in den Sichtsparren liegt auf der Firstpfette auf. Schon spannend.

Morgen werden die Sichtsparren verschalt und ich hoffe noch mit eine Dampfbremse versehen ... danach müssen die Sparren für die Aufdachdämmung rauf, so dass wir dann sehr bald regendicht sind. Nen Traum.

Zwischenzeitlich waren auch die Fensterbauer da, um noch einmal die letzten Details zu besprechen. Ein guter Termin. Auch die Zellulosefirma ist eingetakten und kommt am Donnerstag, um die Wände auszublasen.

Wird immer mehr zum Haus ... ich freue mich schon auf morgen, wo es bestimmt noch mehr "Gesicht" bekommt.
Wird immer mehr zum Haus ... ich freue mich schon auf morgen, wo es bestimmt noch mehr "Gesicht" bekommt.

Bis dahin muss ich mit meinen Fensterverkleidungen fertig sein. Man kommt ja zu nüscht. Zwischenzeitlich musste ich heute noch Schrauben kaufen und hing ständig am Telefon, um die nächsten Gewerke zu koordinieren. Vaddi war im Vollstress! Aber glücklich, da echt alle richtig gut mitziehen und mitdenken. Und gelacht wird zwischen dem Holz auch nicht ein wenig.

So, dann werde ich mich mal aufs Ohr hauen, um morgen wieder fit zu sein. Eener muss ja dort ausgeruht erscheinen! ;)

Liebe Grüße und bis die Tage ... ich werde berichten. Versprochen!

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10. Tag und die Wände wurden zu hoch für Vaddi

Dort oben ist es schon verdammt hoch. Vor allem wenn man an der Mittelwand auf der Leiter steht. Zum Glück muss da nichts mehr tapeziert oder gestrichen werden. ;)
Dort oben ist es schon verdammt hoch. Vor allem wenn man an der Mittelwand auf der Leiter steht. Zum Glück muss da nichts mehr tapeziert oder gestrichen werden. ;)

Höhenangst ist so ein hartes Wort ... sagen wir lieber: Höhenrespekt! Aber dieses ist bei mir so stark ausgeprägt, dass ich heute nur zum Anfang aktiv "an der Wand hängen" konnte. Danach wurde es mir schlicht und einfach viel zu hoch. Daher war ich froh, dass genug Leute auf der Baustelle waren, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben. Alles erlebt haben, was sie erleben wollten. Oder sagen wir es doch ganz klar: Lebensmüde sind. DANKE Euch!

 

Der Kran schaffte die Firstpfette nicht bis ganz nach oben, aber geholften hat es uns schon sehr. Also die Schaufel nur wenige Zentimeter an den Innenwände entlang ist, stockte mal wieder kurz  mein Herz. ;)
Der Kran schaffte die Firstpfette nicht bis ganz nach oben, aber geholften hat es uns schon sehr. Also die Schaufel nur wenige Zentimeter an den Innenwände entlang ist, stockte mal wieder kurz mein Herz. ;)

Für die Firstpfette haben wir uns einen Kran bestellt, der das Ding wenigstens fast bis nach ganz oben heben konnte. Die letzten zwei Meter bis hin zum First mussten wir (also genau gesagt alle anderen außer ich ... siehe oben) händisch schieben, was aber super geklappt hat.

Mir wurde vom Rumstehen und dämlich Quatschen langsam kalt, so dass mir der Richtmeister gezeigt hat, wir die Rutschleisten und Rahmungen für die Türen und Fenster gebaut werden. Das wird dann auch genau die richtige Arbeit für den morgigen Samstag. Dann heißt es sägen, hämmern, schrauben und hoffen, dass am Ende alles passt. ;)

 

Insgesamt war es ein sehr guter Tag und dank der tollen Arbeit der Richtmeister plus Helfer (und meines Anfeuerns ;)) haben wir eine Menge geschafft. Nun ist für alle außer Bauherr und Baufrau erst einmal Wochenende. Aber immerhin haben wir nun eine Aufgabe und müssen nicht aufgeregt bis Montag warten. ;)

Schönes Wochenende Ihr Mäuse ... wir melden uns! PS: Unten wieder mal ein paar mehr Fotos von heute!

 

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9. Tag und die Blockbohlenhaufen im Garten werden kleiner

Baufrau und Bauherr beim Fotoshooting als Grinsebacken
Baufrau und Bauherr beim Fotoshooting als Grinsebacken

Da hier ja mit Schwiegereltern und eigenem Muttchen mindestens drei Leute regelmäßig reinschauen, will ich auch heute ein paar Bilder vom Tag hochladen. Habt Ihr Euch verdient! ;)

Vor einigen Tagen dachte ich ja noch: Meine Fresse, das Holz im Garten wird ja nie im Leben weniger ... aber nun ist es soweit: Es ist deutlich mehr Holz im als vor dem Haus. Die Haufen werden überschaubarer und wir finden schneller, was wir für das "Legohaus für Erwachsene" brauchen!

 

Die Südseite Richtung Garten mit erkennbarer Gaube ... links und rechts sind die beiden Kinderzimmer untergebracht.
Die Südseite Richtung Garten mit erkennbarer Gaube ... links und rechts sind die beiden Kinderzimmer untergebracht.

Nach dem es heute Nacht leider wieder ziemlich stark geregnet hat, war die erste Amtshandlung des Tages: saugen, saugen, saugen! Wir haben von unseren Nachbarn hier zu Hause einen Wassersauger bekommen, der uns schon gute Dienste geleistet hat. Das EG war wieder voller Wasser, was wir aber so recht schnell nach draußen befördert haben.

Ansonsten schleppten wir wieder etliche Tonnen Holz ins Obergeschoss.

 

Das Hauptaufbauteam um Dominik, Thomas, Steven und meiner Wenigkeit ... Jule kümmert sich um alle Arbeiten rund um die Bohlen. Unterstützt werden wir immer regelmäßig von verschiedenen Helfern, die großartig mitackern! DANKE
Das Hauptaufbauteam um Dominik, Thomas, Steven und meiner Wenigkeit ... Jule kümmert sich um alle Arbeiten rund um die Bohlen. Unterstützt werden wir immer regelmäßig von verschiedenen Helfern, die großartig mitackern! DANKE

Dort zogen wir anständig durch und die Innen- und Außenwände im Gleichschritt nach oben. Die Eckverklemmungen sind schon tückisch: Eine Wand alleine kann man nicht hochziehen... alle Wände sind von den anderen abhängig, damit die Hütte stehen bleibt. Einer für alle, alle für einen! Ist doch ein schönes Motto zum Wohnen, wie ich finde. Ich sag's ja immer wieder: So ein Blockhaus spiegelt das wahre Leben wider. Immer wieder! Wider Willen! ;)

Ansonsten fühlte ich mich heute das erste Mal wie ein richtiger Zimmermann, was aber nicht an meinen eingeschränkten Fähigkeiten bei der Arbeit mit Holz lag. Nein, nur an meiner Hose!

Eigentlich bin ich mehr so der Typ für die Arbeiten bis 2,5 m ... alles darüber ist nicht so mein Ding. Könnte das an der Höhenangst liegen? Vielleicht! Aber man muss ja auch hin und wieder seine Komfortzone verlassen.
Eigentlich bin ich mehr so der Typ für die Arbeiten bis 2,5 m ... alles darüber ist nicht so mein Ding. Könnte das an der Höhenangst liegen? Vielleicht! Aber man muss ja auch hin und wieder seine Komfortzone verlassen.

Von einem guten Freund habe ich nämlich gestern eine echte Zimmermannshose geschenkt bekommen, da er bei den Bildern hier mit der Tarnarbeitshose immer Augenkrebs bekommen hat. Danke Stenne!

Morgen werden noch die Wände zu Ende aufgestellt und dann kommt um 12 Uhr ein Kran, um uns bei der Firstpfette zu helfen (der letzte dicke Balken ganz oben in der Spitze). Wir sind war utopische Biester, aber wenn man jemanden mit einem Kran kennt, sollte man das ausnutzen. Wir könnten es natürlich auch ohne! ;)

 

So, genug gelabert ... Vaddi muss ins Bett und auch Muddi ist durch mit der Welt. Ich bin ja eigentlich richtig fit in die Hausaufbauzeit gestartet und war gut vorbereitet, doch kräfte- und kopfmäßig habe ich ganz schön zu tun. Ich bin ja nun auch keine 19 mehr... liebe Grüße und schlaft gut! Bis morgen, die Bullas

PS: Hier noch ein paar Bilder von heute.

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8. Tag! Viel Holz bewegt und es ging weiter in die Höhe

So weit sind wir heute gekommen ... morgen wird weiter geknufft!
So weit sind wir heute gekommen ... morgen wird weiter geknufft!

Nach den letzten Tagen mit Fummelarbeiten (wir haben festgestellt: Fummeln können wir!) sind wir heute endlich mal wieder in die Höhe geschossen. Nach dem die letzte Verschalung der Zwischendecke festgenagelt war, ging es gleich mit den Wänden im 1. OG los. Das hat wieder richtig Spaß gemacht. Vor allem hatten wir spontanen Besuch von zwei Freunden, die gleich ordentlich mit angepackt haben. Ein Gewichtheber und ein Leichtathlet.

Schlafzimmer, Kinderzimmer I, Kinderzimmer II und Bad ... mehr braucht man (hoffentlich) nicht.
Schlafzimmer, Kinderzimmer I, Kinderzimmer II und Bad ... mehr braucht man (hoffentlich) nicht.

Das lief dann alles wie ein Länderspiel und wir haben eine Menge weggeschafft. DANKE EUCH!Die letzten 1,5 h des Arbeitstages hieß es nur: Holz von vor der Hütte in die Hütte bringen ... schleppen, schleppen, schleppen! Das gibt auf jeden Fall Muskelkater morgen und einen guten Schlaf heute. Apropos Schlaf: Gefühlt habe ich heute die erste Nacht seit sehr langer Zeit wieder einmal gut geschlafen. Mal sehen, wie es heute wird.

Dann hoffen wir mal, dass es heute Nacht nicht zu sehr regnet. Denn leider konnten wir oben das

vorsortierte Holz nicht komplett abdecken. (ich weiß, so schnell kann es nicht vergammeln, aber fürs Gefühl ist es einfach mal blöd. ;))

Unten findet Ihr noch ein paar Bilder von heute ... es war wieder ein großer Spaß und ich bin gespannt, wie weit wir morgen kommen. Liebe Grüße und schlaft schön, die Bullas

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7. Blockhausbau-Streich! Ein Tag voller Emotionen

Heute gab es endlich den Baustromanschluss. Danke an unsere Nachbarn Dorith und Horst für den Strom der letzten Tage.
Heute gab es endlich den Baustromanschluss. Danke an unsere Nachbarn Dorith und Horst für den Strom der letzten Tage.

Ach, so ein Tag auf der Baustelle ist schon was feines und spiegelt doch regelmäßig auch das wahre Leben wider. Freude! Frust! Lachen! Stolz! (Fast) Tränen! Wieder Freude! Und heute war von allem ordentlich dabei. Doch das wichtigste zuerst: Es hat nicht geregnet! Yeahh!

Wie die ganze letzte Woche sind mein Bruder und ich um 7 Uhr von zu Hause los, um schon einmal alles vorzubereiten, bevor der Richtmeister Thomas und mein Handwerker Dominik kommen.

Als alter Schreibtischhengst fühle ich mich immer wohler in meiner neuen Rolle als Bauarbeiter und Bauherr. ;)
Als alter Schreibtischhengst fühle ich mich immer wohler in meiner neuen Rolle als Bauarbeiter und Bauherr. ;)

Nach dem im Wohnbereich schon die Balken drin waren, konnten Steven und ich schon mal mit der Deckenverschalung anfangen. Das lief von Anfang an wie nen Länderspiel und wir waren sehr froh, dass wir erst einmal von der lästigen Balkeneinsetzarbeit befreit wurden. War schon herrlich, dem EG endlich ein Dach zu geben. Und die Qualität des Holzes ist echt top.

So viel zum Teil mit der Freude! ;)

Einer muss ja auf der Baustelle sein und gut dabei aussehen. ;) Für die Baufrau gab es heute nicht viel zu tun, also unterstützte sie uns eher moralisch und mit einer leckeren Kartoffelsuppe. ;)
Einer muss ja auf der Baustelle sein und gut dabei aussehen. ;) Für die Baufrau gab es heute nicht viel zu tun, also unterstützte sie uns eher moralisch und mit einer leckeren Kartoffelsuppe. ;)

Auch der Baustromanschluss kann unter "Freude" verbucht werden und wir sind froh, nun endlich richtig unter Spannung zu stehen. ;)

Doch so gegen 14 Uhr stand dann doch eher die Trauer im Mittelpunkt: Bei den Balken im Arbeitszimmer und Klo ist etwas schief gelaufen, so dass wir noch einmal Wandbohlen rausnehmen mussten. Diese waren natürlich durch den ganzen Regen schon so aufgequollen, dass sie nur noch mit roher Gewalt raus gingen.

Der Wohnbereich ist nun mit der Sichtverschalung überdacht. Schööööön!
Der Wohnbereich ist nun mit der Sichtverschalung überdacht. Schööööön!

Das waren aber für sensible Bauherrenohren ganz hässliche Geräusche (ich sage nur: Kettensäge!) und in mir kam ein Gefühl wie bei der Mischung von Zahnarztbesuch und Darmspiegelung auf. (wobei ich noch nie eine Darmspiegelung hatte, aber so ähnlich muss sich das anfühlen). Der Richtmeister meinte nur, dass der Bauherr nicht alles wissen muss.  Also bin ich kurz Holzhacken gegangen und nach 15 min war alles vorbei.

Das Haus war wieder hergerichtet und die OP ist sehr gut verlaufen. Patient war wohl auf und ich nach anfänglich schlechter Laune auch wieder. FREUDE, da bin ich wieder.

Mit neuem Elan ging es mit der Verschalung weiter und so sind Arbeitszimmer, Hauswirtschaftsraum und auch Teile des Flurs schon überdacht. Morgen dann noch das Klo und dann werden endlich wieder Wände gestellt. Alles wird gut! Ganz sicher! Liebe Grüße und bis die Tage!

PS: Kettensägen finde ich ja schon geil, aber das Arbeiten mit Druckluftnagelpistolen ist auch schon ganz schön männlich! Mann oh Mann! STOLZ ;)

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Petrus hat wohl keinen Bock auf Block(haus) ... uns doch egal!

Blick vom Gerüst ins Wohnzimmer
Blick vom Gerüst ins Wohnzimmer

Der heutige Tag fing wettertechnisch so schön an. Feinster Sonnenschein, angenehme Temperaturen und auch die anderen auf der Baustelle hatten kaum einen Montagsblues. (Wie gesagt, unseretwegen hätte auch schon Samstag und Sonntag Montag sein können. ;))

Naja, dann ist Petrus aber wieder eskaliert und versuchte uns ernsthaft den Spaß zu rauben. Ok, ein bisschen hat er es geschafft, aber insgesamt gesehen, sind wir gut voran gekommen.

 

Mein fleißiger Bruder Steven als Klettermax
Mein fleißiger Bruder Steven als Klettermax

Die Balken der Sichtbalkendecke im Wohn- und Küchenbereich sind eingebaut, nun fehlen "nur" noch die anderen Balken im EG. Da sollten wir morgen hoffentlich mit fertig werden, dass wir dann sogar mit etwas Glück und Spucke auch schon mit der oberen Verschalung anfangen können. Da kommt dann auch die Nagelpistole zum Einsatz! Yeah!

Parallel zu unseren Innenarbeiten wurde heute den ganzen Tag das Gerüst aufgebaut.

Vaddi der Profinagler! Yeah!
Vaddi der Profinagler! Yeah!

Die Jungs waren wettermäßig auch nicht begeistert, sind nach eigenen Angaben aber harte Kerle und haben auch schon ganz andere Charakterschwächen von Petrus erlebt. Sie haben jedenfalls einen super Job gemacht.

 

Nachdem gestern ja eher ein Ruhetag auf der Baustelle war und ich nur ein bisschen aufgeräumt habe und wir mein Muttchen durch die heiligen Hallen geführt haben, sind wir froh, heute wieder merklich was geschafft zu haben. Morgen geht's weiter ... Petrus kann uns mal. ;) (Als ich das hier gerade schreibe, regnet es bei uns wie aus Eimern ... das tut schon im Herzen weh. Man muss sich jede Minute mindestens drei Mal sagen: Das ist nicht schlimm fürs Holz, das ist nicht schlimm fürs Holz, das ist nicht ... Liebe Grüße!

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Verdammt, wo ist A-15-1? Der geheime Blockhaus-Code

Diese Aufkleber sind nicht unwichtig. Oder besser: Ohne würde es nicht gehen. Jede Bohle hat seine ganz genaue Bezeichnung und kann somit eineindeutig zugeordnet werden.
Diese Aufkleber sind nicht unwichtig. Oder besser: Ohne würde es nicht gehen. Jede Bohle hat seine ganz genaue Bezeichnung und kann somit eineindeutig zugeordnet werden.

Aus Außenstehender muss das schon lustig aussehen, wie vier bis fünf Bauarbeitermänner zwischen riesigen Stapeln von Holzbohlen kriechen und geheime Codes wir A-15-1, W-14-3 oder Q-15-4 vor sich hinbrabbeln. Na, wer weiß, was das auf sich hat? Richtig, jede einzelne Bohle, die wir verbauen, hat eine genaue Bezeichnung. Der Buchstabe ist der Wandname, die erste Zahl die Ebene und die zweite Zahl das Bohlenteil auf dieser Ebene... Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Eigentlich. Denn manchmal verschwindet ausgerechnet die Bohle, die gerade gesucht wird. Und ganz plötzlich liegt sie vor einem! Was für ein Glücksgefühl! Unbeschreiblich!

Hier findet Ihr die Aufkleben wieder ... damit die Sonne keine Flecken produziert, sollten sie schnell entfernt werden.
Hier findet Ihr die Aufkleben wieder ... damit die Sonne keine Flecken produziert, sollten sie schnell entfernt werden.

So haben wir auch bei herrlichem Wetter am dritten Baustellentag eine Menge geschafft. Jule kümmerte sich um die Sachen, die nicht unbedingt die Bärenkräfte des männlichen Aufbauteams benötigten und wir ackerte, ackerten und ackerte ... und sahen dabei auch noch unglaublich gut aus. Bohle für Bohle, Reihe für Reihe. Die Hammer werden nach jedem Schlagen immer schwere und auch unsere Nachbarn müssen echt Spaß mit uns haben. Denn die Schläge auf das Holz hört man garantiert über zwei, drei Straßenzüge. Solche Ringe in der Kaffeetasse sind bestimmt toll anzusehen. ;)

Ein bisschen fehlt noch zum erwachsenen Haus ... aber es wird langsam.
Ein bisschen fehlt noch zum erwachsenen Haus ... aber es wird langsam.

Gesten haben wir dann sogar schon angefangen, die Balken der Zwischendecke einzuziehen. Das geht dann leider nicht mehr ganz so schnell wie das Wandhochziehen, muss aber halt nun auch gemacht werden. So ganz ohne Balken in einer Sichtbalkendecke ist blöd... und auch statisch nicht soooo klasse. ;) Da wartet noch ein bisschen Arbeit auf uns. Aber so wird's wenigstens nicht langweilig.

 

 

Wenn das hier einer von der Berufsgenossenschaft sieht: Die Person dort oben wurde nachträglich via Photoshop eingefügt! Echt jetzt!
Wenn das hier einer von der Berufsgenossenschaft sieht: Die Person dort oben wurde nachträglich via Photoshop eingefügt! Echt jetzt!

Heute waren dann auch die Kinder vor Ort und auch Schwiegereltern besuchten uns das erste Mal auf der Baustelle. Kurzum: Ich glaube, wir haben die erste Abnahme überstanden. ;)

So wurden heute die meisten Aufkleber entfernt und oben noch eine Reihe auf das Haus gepackt. Jetzt geht's ohne Gerüst aber nicht mehr weiter, welches aber zum Glück am Montag kommt. Arbeitsschutz geht alle an. Und Blut auf Holz sieht Kacke aus und geht bestimmt auch ganz schlecht raus. (Achtung Reim!)

Stück für Stück wächst das Holz in die Höhe
Stück für Stück wächst das Holz in die Höhe

Bei dem herrlichen Wetter heute hatten wir auch eine Menge weiteren Besuch auf der Baustelle. Viele liebe Nachbarn sind mit Kuchen und Kaffee vorbeigekommen und haben mal ins Haus geschaut. Auch Freunde überraschten uns und so hatten wir einen tollen Tag und freuen uns immer mehr auf das Leben dort im Holz. (ohne Wurm). Doch bis dahin gilt es: Immer weiter machen. Cool bleiben. Nicht stressen lassen. Alles wird gut.

 

 

 

 

Danke an all die fleißigen Helfer der letzten Tage und unserem super Richtmeister, der immer alles unter Kontrolle hat! Ihr habt echt utopisch geschuftet, doch dürft Ihr Euch nicht auf Eure Leistungen ausruhen ... ein paar Tage brauchen wir noch bis zum Dach! ;)

 

Morgen wird es auf der Baustelle ganz ruhig und steht eher im Zeichen der Familie. Der Bizeps muss auch wieder ein wenig aufgeladen werden und ich hoffe, Väterchen Schlaf findet speziell mich auch mal wieder und beschenkt mir mit ein paar Stunden. Die Aufregung macht mir schlaftechnisch gerade noch ganz schön zu schaffen und die Gedanken in meinem Kopf geben sich die Klinke in die Hand. Aber beim dritten, vierten Haus, werde ich bestimmt deutlich cooler! ;)

 

Wir sind jedenfalls sehr dankbar, dass wir das hier erleben dürfen. DANKE

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Es geht los! Der 1. und 2. Tag auf der Blockhaus-Baustelle

Das ist der Plan ... so soll es mal aussehen!
Das ist der Plan ... so soll es mal aussehen!

Lange haben wir darauf gewarten. Die letzten Tage habe ich so gut wie gar nicht geschlafen, doch nun endlich ging es los! Am 1. März rollten zwei große Lkws auf unser Grundstück, bepackt mit Tonnen von Holzbohlen für unser geplantes Blockhaus. Wohhuuuu!!!!

 

Man macht sich ja schon immer so seine Gedanken, was so alles passieren kann: Die Lkws kommen gar nicht. Die Lkws kommen zu spät. Der Kran bekommt die Pakete nicht abgeladen. Die Pakete sind beschädigt. Der Richtmeister wird krank. Die Bodenplatte passt nicht. Es regnet und es ist kalt. Ach, tausende Sachen können am ersten Tag passieren, die einen schon ein bisschen aus der Bahn werfen würden. Vor allem wenn man keinem anderen die Schuld dafür geben kann. Denn das meiste haben wir ja selbst organisiert und in der Planungsphase entschieden.

Die Pakete waren groß und schwer. Der Kran hatte ordentlich zu tun, war an seinen Grenzen, hat es aber geschafft.
Die Pakete waren groß und schwer. Der Kran hatte ordentlich zu tun, war an seinen Grenzen, hat es aber geschafft.

Tja, was soll ich sagen: Nichts ist eingetroffen! Nichts? Stimmt! Da war ja noch was! Heute ist es passiert: Es schüttete über mehrere Stunden wie aus Eimern und wir als Aufbauteam waren alle bis auf den Schlüpper nach ... "Arschwasser vom Feinsten!" ... ;). Zum Anfang denkt man sich: Oh Gott, das schöne Holz. Dann überlegt man kurz, dass es im Wald bestimmt auch mal geregnet hat und dass das Holz dann auch  nicht gleich vergammelt. Doch! Das beruhtigt! :)

Das sieht ja richtig nach Arbeit aus! Am 1. Tag war das Wetter noch herrlich!
Das sieht ja richtig nach Arbeit aus! Am 1. Tag war das Wetter noch herrlich!

Am Ende hat bisher alles super geklappt. Den Zeitverlust durch das lange Abladen haben wir heute mehr als aufgeholt. Trotz Regen! Der Richtmeister ist top! Das Helferteam ist top.  Das Haus ist bisher top! Und ganz wichtig: Auf den ersten Blick nicht zu winzig. Ja, es ist schon kompakt. Die Küche wirkt etwas zu klein, doch werden wir vermutlich nicht verhungern. Und wenn kein Herd mehr reinpasst, dann müssen wir halt komplett auf Rohkost umstellen. ;)

Das war die Arbeit von 9-15.30 Uhr mit gefühlt 100 Paketen
Das war die Arbeit von 9-15.30 Uhr mit gefühlt 100 Paketen

Es macht unglaublich viel Spaß, mit dem Material Holz zu bauen. Die Bohlen sind bis jetzt alle super und ohne Fehler. Die Bohrungen passen und auch so stimmt alles wie bestellt. Doch die Tage der Wahrheit kommen auch noch: Gerade beim Dach wird es bei Balken, Sparren und Pfetten spannend und vor allem auch anstrengend. Die Dinger sind richtig schwer!

Nun ist aber genug gelabert und ich werde ein paar Bilder sprechen lassen. Morgen geht's um 7 Uhr wieder Richtung Baustelle.... so ein Hausbau artet ja richtig in Arbeit aus. ;) Liebe Grüße und wir werden berichten, wie die nächsten Tagen laufen. Eines ist aber schon sicher: Das Wetter soll besser werden!

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Unser Grundofen im Blockhaus - Das Herzstück für die kalten Tage

1. Entwurf vom geplanten Grundofen. Zeichnen kann Vaddi wie nen Großer! ;)
1. Entwurf vom geplanten Grundofen. Zeichnen kann Vaddi wie nen Großer! ;)

Im Grunde genommen ist ein Grundofen grundsätzlich Grund genug, um gründlich zu grinsen! (Wer diesen Satz fünf Mal ganz schnell hintereinander laut und deutlich aussprechen kann, bekommt ein Eis!)

 

Er hält warm! Sieht gut aus! Produziert Erzeugerstolz (nicht nur beim Bauen, sondern vor allem beim Beheizen und „Erzeugen des Brennholzes“)! Ist wartungsarm und einfach vom Konzept!

 

Wenn man kein Gas im Haus haben möchte und einem die anderen Heizsysteme aus verschiedenen Gründen nicht so richtig zusagen, kommt man am Heizen mit Holz gar nicht mehr vorbei. Doch kannte ich auch nur die alten Kachelöfen, die unglaublich viel Dreck produzierten und die Wärme nicht sehr lange speichern konnten.

 

Vaddi bei der Arbeit. Hier beim Grundofenbauseminar Mitte 2016 mit Monika Wildemann von OFENKUNDIG
Vaddi bei der Arbeit. Hier beim Grundofenbauseminar Mitte 2016 mit Monika Wildemann von OFENKUNDIG