Kleines Fazit zu den letzten beiden Woche in „Quarantäne“

Liebes Reisetagebuch,

 

ich hoffe, du machst Deinem Namen irgendwann doch noch alle Ehre und wir können die Welt bereisen, zumindest erst einmal Südeuropa :).

 

 

Bereits seit fast zwei Wochen haben wir als Familie unser Grundstück nicht mehr verlassen. Ok, ich war zwischendurch einkaufen und einmal in der Schule, um mir Unterlagen abzuholen, aber das war es dann auch schon.

 

Und erschreckenderweise oder auch glücklicherweise geht’s uns damit richtig gut.

 

Die Kinder haben noch nicht mit einer Silbe danach gefragt, weiter als 500 Meter vom Haus entfernt sein zu dürfen und Marco macht bisher auch keine großen Anstalten viel von uns entfernt sein zu wollen J.

 

 

 

Wir haben relativ schnell unseren Tagesablauf strukturiert bekommen und uns Routinen geschaffen.

 

 

 

Ok, wir haben natürlich wahnsinnig Glück mit dem Wetter, aber ich denke auch bei schlechtem Wetter geht es uns hier schon richtig gut (wahrscheinlich viel besser als manch anderer in der Stadt oder unter anderen Gegebenheiten).

 

Wir haben einen großen Garten, ein tolles Haus und viel Zeit uns mit den Kindern zu beschäftigen.

 

Ob wir in Spanien zusammen am Strand liegen oder hier auf der Terrasse im Garten sitzen, ist doch egal, Hauptsache wir sind zusammen und gesund. (Nagut, Strand wäre auch coooool J).

 

Also bisher klappt alles sehr gut, aber wir können ja noch einmal in zwei Wochen reden. ;)

 

 

 

Was mir hilft, damit ich entspannt bleibe:

 

-          Routinen schaffen

 

-          Täglich Sport treiben bzw. tägliche Bewegung

 

-          Dazu lecker zu essen ;)

 

-          Gedanken aufschreiben

 

-          Einmal am Tag aktiv allein mit mir sein

 

-          Nicht zu viel Nachrichten hören

 

-          Den Fokus auf positive Dinge legen

 

-          Etwas am Tag zu (er)schaffen, sei es etwas zu Basteln, Fahrrad zu fahren, zu nähen, zu malen,..

 

 

 

Aber trotz den tollen Gegebenheiten in dieser sehr schwierigen Zeit habe auch ich zwischendurch mal Ängste, frage mich, was wir daraus lernen, wann es wieder aufwärts geht und ob wir doch noch unsere Reise beginnen können.

 

Ich träume sehr viel in der Nacht (nicht immer schöne Dinge), mecker auch ab und zu mal mit den Kindern oder bin genervt, wenn sie mein Mittag nicht essen wollen….. Aber ich hoffe, das gehört dazu.

 

 

 

Aber eins ist sicher, auch wenn wir nicht verreisen werden, ist es für uns als Familie dennoch eine wichtige Lebensreise, die uns mit Sicherheit in irgendeiner Weise vorantreibt.

 

 

 

Bis bald

 

Jule

 

 

 

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